Lokales

Biomüll möglichst trocken halten

KREIS ESSLINGEN Hitze macht auch der Biotonne zu schaffen. Da die Abfälle aus Küche und Garten sehr wasserhaltig sind, kommen bei steigenden Temperaturen die mit lästigen Gerüchen verbundenen Abbauprozesse schneller in Gang. Ein schattiger Platz für die Biotonne und eine gute Durchlüftung des Biomülls kann hier etwas Abhilfe schaffen.

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Je trockener der Biomüll gehalten wird, umso geringer sind die Probleme. Da hilft es, den Biomüll in saugfähiges Papier einzuwickeln wie beispielsweise in alte Zeitungen oder Küchenkrepp. Auch Eierkartons saugen Flüssigkeit gut auf, sodass Fäulnisprozesse weitgehend vermieden werden. Zur guten Durchlüftung des Biomülls empfiehlt es sich, vertrocknete Stauden und Heckenschnitt mit den Küchenabfällen zu mischen. Gerade in der warmen Jahreszeit sollte die Biotonne nach der Leerung mit Wasser gereinigt werden. Kommt es trotzdem zu unangenehmen Gerüchen, hilft Urgesteinsmehl vom Gartenfachgeschäft. Maden können mit gelöschtem Kalk bekämpft werden.

Die Biotonnenabfuhr wurde bis Ende August von der 14-tägigen auf eine wöchentliche Leerung am gewohnten Abfuhrtag umgestellt. Weitere Tipps zur "Biotonne im Sommer" gibt es unter: www.awb-es.de. Für Fragen steht die Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes zum Ortstarif zur Verfügung unter 0 18 01/ 9 31 25 26. Die Leerungstermine sind im Müll-Kalender und im Internet aufgelistet.

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