Lokales

Bitte um einen guten Hirten

An diesem Sonntag ist unser Blick zur Inthronisation von Papst Benedikt XVI. nach Rom gerichtet. Nach dem überwältigenden Abschied von Papst Johannes Paul II. hat die Wahl eines deutschen Oberhirten bei vielen Freude und Bewunderung ausgelöst. Das ist für uns Deutsche verständlich. Aber die Erwartungen und Wünsche für das neue Pontifikat dürfen nicht im Hintergrund bleiben.

Als jahrelanger Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation war Kardinal Ratzinger für viele ein strenger Glaubenswächter. Von Kompromissbereitschaft war wenig zu spüren. Besonders in Fragen der christlichen Ökumene zeigte er wenig Offenheit. Darum ist seine Wahl zum neuen Papst nicht nur auf positives Echo gefallen. Wie geht es weiter in unserer Kirche?

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Nach seiner ersten Messe in der Sixtinischen Kapelle im Kreis der Kardinäle hat er erste Ziele für sein Pontifikat gesetzt: Pflicht zur Ökumene und zur Zusammenarbeit mit allen Bischöfen in der Welt. Unsere Antwort darauf soll das Gebet und die Bitte an Gott sein. Er möge Papst Benedikt XVI. Kraft und Mut schenken, im Geist Jesu zu handeln:

Herr, sende Deinen Geist hernieder, dass wir zur Einheit finden wieder. Als Jünger wird man uns erkennen, wenn wir uns nur Geschwister nennen. Wir bilden alle einen Leib. Herr, alle Zwietracht von uns treib. Und bleibe stets bei Deiner Herde, dass Friede bei den Deinen werde. Hubert Barth Pfarrer in der Katholischen Kirchengemeinde von Lenningen, Owen und Erkenbrechtsweiler