Lokales

Blasmusikverband Esslingen

Ein wichtiger Punkt stand auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes der Blasmusik Esslingen: Die Umbenennung in Blasmusikverband Esslingen. In die Stadthalle Plochingen kamen Vorstände von 41 der 52 Mitgliedsvereine. Sie vertreten über 4000 aktive Musiker und rund 7000 fördernde Mitglieder.

PLOCHINGEN Der Präsident des Blasmusikverbandes, der Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, hob das hohe Niveau der Musikvereine und die starke Jugendarbeit hervor. Mehr als die Hälfte der Aktiven seien noch keine 18 Jahre alt. Er betonte: "Ehrenamt muss Freude machen." Es gebe zwar auch immer wieder unangenehme Arbeit, aber unter dem Strich dürfe das nicht überwiegen, sonst fänden sich bald keine Vorstände, Übungsleiter und Dirigenten mehr.

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Der Plochinger Bürgermeister Eugen Beck gab zu bedenken, ohne ehrenamtliches Engagement sei das Leben ärmer. In das gleiche Horn stieß die Landtagsabgeordnete Carla Bregenzer, die auch die finanzielle Entlastung durch das Ehrenamt betonte. Der Präsident des Karl-Pfaff-Gaus im Schwäbischen Sängerbund, Udo Goldmann, verwies auf den gemeinsamen Auftrag von Sängern und Blasmusikern. Er schlug auch gemeinsame Veranstaltungen vor.

Die Versammlung nahm die Änderung des Namens in Blasmusikverband Esslingen einstimmig an. Damit haben sich die Esslinger an den Blasmusikverband Baden-Württemberg angeglichen. Außerdem plant der Blasmusikverband, auch das Verbandszeichen in Anlehnung an den Landesverband zu überarbeiten.

Wichtig war für die Vorstände der Mitgliedsvereine im Blasmusikverband Esslingen, den Haushalt des Blasmusikverbandes zu verabschieden. Er beinhaltet nach 13 Jahren erstmals eine Umlagenerhöhung. Darüber hinaus wählten die Anwesenden Kerstin Loy, Erste Vorsitzende des Musikvereins Ötlingen, und Ralf Krasselt, den Vorsitzenden der Stadtkapelle Plochingen, als Beisitzer in das Präsidium. Die Stadtkapelle Plochingen veranstaltete und umrahmte die Versammlung.

pm