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BlessOF will in Kirchheim bleiben

Standortverlagerung mit der Stadt besprochen – Konzept für Nutzung des Ficker-Areals

BlessOF will in Kirchheim bleiben

Das bestätigte der Planungsamtsleiter der Stadt Kirchheim, Gernot Pohl. „Nachdem klar war, dass BlessOF den Standort nicht halten kann, sind wir aktiv geworden.“ Die Stadt will das Gebäude einer öffentlichen Nutzung zuführen. „Wir sind seit zwei Jahren an dem Thema dran“, wobei Pohl keine Namen nannte, aber so

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viel verriet: „Es gibt zwei ernsthafte Interessenten für das Objekt“. Laut Planungsamtsleiter sieht das Konzept vor, in den ehemaligen Firmenräumen „kulturelle Mainstreameinrichtungen“ unterzubringen, wie gastronomische Betriebe, Kinos, Treffs für die Jugend, aber auch Büros. Bebauungsplanmäßig sei das Vorhaben für die Stadt kein Problem, das Gebäude an der Stuttgarter Straße steht nicht unter Denkmalschutz.

Jetzt ist die BlessOF GmbH in Kirchheim dabei, ihren konkreten Platzbedarf zu errechnen. „Im Frühjahr wird‘s dann etwas konkreter“, so Thomas Schwarz. Dann wird sich auch der Kirchheimer Gemeinderat damit befassen. Bis Ende des Jahres 2012 will das Unternehmen aus den Gebäuden zwischen der Stuttgarter und der Otto-Ficker-Straße ausgezogen sein.

Sollte BlessOF je auf Kirchheimer Gemarkung nicht fündig werden, wohin dann? Auch diese Frage wurde in der Betriebsversammlung gestellt. Dazu der Geschäftsführer: „Da wir auch Mitarbeiter aus Reutlingen haben, würden wir uns dann zwischen Reutlingen und Kirchheim umschauen.“ Freilich ist Kirchheim nach wie vor erste Wahl.

Geht der Standortwechsel mit einem Stellenabbau einher? „Nein, dafür gibt es keine Anzeichen,“ sagte Geschäftsführer Schwarz. „Wir sind ausgelastet, haben 2010 sogar Mitarbeiter eingestellt und die Aussicht auf 2011 ist nicht schlecht.“