Lokales

"Brushmore" undandere Aprilscherze

KIRCHHEIM Es ist in unseren Landen guter Brauch, am 1. April seine Mitmenschen "in den April zu schicken". So bietet sich an diesem speziellen Tage einmal im Jahr auch der Lokalredaktion die Gelegenheit, so genannte "Zeitungsenten" zu verbreiten. Auf unseren Lokalseiten der 1.-April-Ausgabe am Samstag berichtete die Teckboten-Redaktion von einem historischen Großauftrag der Landesregierung am Bissinger Breitenstein. Dort sollten die Köpfe der Alt-Ministerpräsidenten des Landes vom Bissinger Bildhauer Winfried Tränkner im Stein verewigt werden. Dieser Aprilscherz geht auf die pfiffige Idee von Helmut Locher aus Kirchheim zurück.

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Die Redaktion griff den "Mount- Brushmore"-Vorschlag ebenso gerne auf wie das imaginäre Thema "Klosterneubau am Butzenberg" bei Neidlingen. Die Mitglieder des Weilheimer Franziskuschors hatten schon an Fasching mit der Klostergründung gescherzt und halten auch in der Fastenzeit an diesem Spaß fest. Wem die Übersetzung des vermeintlichen Mottos "De omnibus dubitandum" geläufig ist, wusste schon am Samstag, dass es sich beim "Monte Butzio" nur um einen Aprilscherz handeln konnte. Auf Deutsch lautet die Aussage Descartes' nämlich folgendermaßen: "An allem ist zu zweifeln." Dies gilt natürlich insbesondere für Zeitungsartikel am 1. April.

Und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind, fand auch der weltmeisterschaftliche Aprilscherz der Pressestelle des Landratsamts Esslingen seinen Niederschlag im Blatt. Natürlich gab es weder am Samstag noch gibt es irgendwann sonst WM-Tickets im Landratsamt.

tb