Lokales

Buben verursachten Großbrand

GÖPPINGEN Nach dem Feuer am Mittwoch in einer Ausstellungshalle für Autos, bei dem ein Schaden von rund 400 000 Euro entstanden ist (wir berichteten), ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung.

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Beamte der Göppinger Kripo haben am Mittwochabend zwei Buben ermittelt, die vor Ausbruch des Großfeuers auf dem Gelände des Autohändlers gezündelt haben sollen. Die sieben und acht Jahre alten Jungen haben zwischenzeitlich eingeräumt, "alte Schnürsenkel in einer Holzschubkarre angezündet zu haben". Die Karre stand in der Nähe der hölzernen Wand der Fahrzeughalle. Wenig später griffen die Flammen auf das Gebäude über. Zwar holte der Siebenjährige noch eine Gießkanne mit Wasser, konnte aber die Flammen damit nicht mehr löschen.

Die schnelle Aufklärung der Brandursache ist auch der Aufmerksamkeit eines Beobachters zu verdanken. Der Zeuge hatte gegen 16 Uhr "einen Buben mit einer Gießkanne" gesehen und dies dann später der Polizei erzählt. Beide Jungs räumten ihre Zündelei noch am Abend gegenüber den Kripo-Beamten ein.

Der nun vorliegenden Bilanz zufolge wurden bei dem Brand 34 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge eines Göppinger Autohändlers völlig zerstört. Der Sachschaden an den Autos wird auf rund 400 000 Euro geschätzt. Hinzu kommt der Gebäudeschaden von etwa 30 000 Euro.

lp