Lokales

Bunter Melodienreigen vor voll besetztem Haus

Unter dem Motto "130 Jahre Gesangverein Eintracht' Schlierbach" hatte der gemischte Chor zu seinem Herbstkonzert eingeladen. Die begeisterten Zuhörer bedachten das schwungvolle Programm mit viel Applaus.

SCHLIERBACH In der voll besetzten Dorfwiesenhalle wurde der bunte Melodienreigen vom Gemischten Chor unter Leitung von Christa Keßler mit "Feste feiern, wie sie fallen" von Robert Edler und gefolgt von "Singen gibt dem Leben Sinn" eröffnet. Mit drei Stücken, am Klavier begleitet von Ildiko Solomaier, wurde das Programm schwungvoll fortgesetzt mit den Melodien "Strangers in the night", komponiert von Bert Kaempfert, "Hör mein Lied, Elisabeth" der sogenannten Elisabethen Serenade und "Sassa", dem kubanischen Tanzlied aus der Operette "Maske in Blau" von Fred Raymond. Die Stücke wurden von den Zuhörern mit viel Applaus bedacht.

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Als Höhepunkt im ersten Teil des Abends begab sich der Gemischte Chor mit dem großen Potpourri aus der Operette von Eduard Künneke auf die "Glückliche Reise", die mehrere bekannte Titel enthält und in verschiedenen Tempi von Foxtrott über Tango und Paso doble vorgetragen wurde.

Vor der Pause hatte dann das Männerchor-Ensemble "Die Fellbacher Trollinger", humorvoll angesagt von Chorleiter und Gründer Professor Alfons Scheirle, seinen ersten Einsatz. Beginnend mit dem Schwabengruß "Grüß Gott" sowie fünf Chorsätzen von Friedrich Silcher und abschließend mit dem türkischen Schenkenlied von Mendelssohn Bartholdy sang sich das Ensemble in die Herzen der Zuhörer.

Den abschließenden Teil des Programms gestalteten wiederum die "Fellbacher Trollinger" bravourös mit Titeln, die Chorleiter Scheirle selbst arrangiert hatte. Die Vorträge bestachen auch durch einige Soli, so der bekannte "Kriminaltango" und "The lions sleep tonight", das Spiritual "Sixteen tons" und zum Abschluss das Arrangement von D. Aisenbray vom Schwäbischen Sängerbund "Mir geht's gut, wie geht's Dir". Alle Stücke wurden gefühlvoll vorgetragen und exakt intoniert und interpretiert, sodass das begeisterte Publikum mehrere Zugaben forderte. Für den gelungenen Abend und die Leitung der Chöre bedankte sich der Vorsitzende Adolf Stutz bei Professor Alfons Scheirle und bei den Chorleiterinnen Evi Hilt und Christ Keßler sowie bei der Pianistin Ildiko Solomaier.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es für sieben aktive Sängerinnen und Sänger Ehrenurkunden des Gaus beziehungsweise des Schwäbischen Sängerbundes: Für 40 Jahre wurden Gerhard Emmert, Ulrich Hilt, Adolf Stutz und Fritz Zeller geehrt; für 30 Jahre Lina Berger, Evi Hilt und Magda Zeller. Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft im Verein wurden Doris Hohensteiner und Karl Säufferer geehrt.

be