Lokales

Burgstüble wichtige Einnahmequelle

Die Mitglieder des Gesangvereins Liederkranz Unterlenningen kamen zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Der Erste Vorsitzende Karl Gökeler eröffnete die Versammlung.

LENNINGEN In seinem Bericht umriss Karl Gökeler die Aktivitäten des Vereins von Auftritten über Ausschusssitzungen bis zu Geburtstagsständchen im vergangenen Jahr. Im Gemischten Chor wurden 34 Proben abgehalten, der Probenbesuch war konstant. Erfreulicherweise konnte der Verein auch in diesem Jahr eine Erhöhung des Mitgliederstands verzeichnen, was nicht zuletzt auf die Gründung des Kinderchors im November zurückzuführen ist. Da es im vergangenen Vereinsjahr keine größeren Festivitäten und auch keine Brotbackaktion gab, hat sich die finanzielle Lage des Vereins wieder verschlechtert. In diesem Zusammenhang appellierte Karl Gökeler an alle Mitglieder, sich verstärkt bei der Bewirtschaftung des Vereinsheims einzusetzen, da das Burgstüble ein wichtiges Standbein zur Erhaltung des Vereins sei.

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Er hob das Engagement aller aktiver Mitglieder hervor, besonders das der Dirigentinnen Elisabeth Duroska, Claudia Raichle und Martina Eberle. Elisabeth Geißelhart hat nicht nur die Chorleitertätigkeit inne, sie ist im Burgstüble ebenso anzutreffen wie bei besonderen Aktionen oder eben da, wo Hilfe gebraucht wird. Eine gute Zusammenarbeit besteht auch zu dem Abteilungsleiter des Akkordeonorchesters.

Schriftführerin Martina Eberle gewährte der Versammlung einen Überblick über die Aktivitäten von Gemischtem Chor und Li-Chör-Le im abgelaufenen Vereinsjahr. Die Sängerinnen und Sänger konnten so Geburtstagsständchen, Gastauftritte und Ausflüge Revue passieren lassen.

Kassier Karl Schmid erläuterte die Kassenlage und gewährte einen Einblick in die Finanzen des Vereins. Wieder einmal hat der Verein von der Substanz gelebt. Sehr anschaulich war für alle die Darstellung der größten Posten an Einnahmen und Ausgaben in Prozenten. 46 Prozent der Einnahmen verdankt der Verein der Bewirtschaftung des Vereinsheims, 30 Prozent sind Mitgliedsbeiträge. Bei den Ausgaben stehen dem gegenüber 63 Prozent für die Dirigentinnen, 10 Prozent Steuern und 6 Prozent für Noten. Die Kassenrevisoren konnten eine ordnungsgemäß und sauber geführte Kasse vorfinden.

Jochen Bodtländer als Abteilungsleiter Akkordeon führte an, dass die Abteilung derzeit aus 17 aktiven Spielern bestünde. Neben einem Probenwochenende, fünf Auftritten, einem Vorspielabend der Akkordeon-Schüler und einer Weihnachtsfeier wurden im vergangenen Jahr bei vier Aktionen knapp 79 Tonnen Altpapier gesammelt. Der Erlös wurde zur Reparatur und zum Kauf von Instrumenten verwendet. Die Jugendleiterin Claudia Raichle gab einen kleinen Einblick in ihre Arbeit. Derzeit unterrichtet sie in der Kiddie-Band zwölf Schüler, davon einen am Keyboard.

Elisabeth Geißelhart hatte ihren Jahresbericht wieder in ein schwäbisches Gedicht verpackt und hielt so einen lustigen Rückblick auf das vergangene Jahr, ohne dabei die Wünsche für das neue aus den Augen zu verlieren. Martina Eberle konnte von 18 Kindern berichten, die den erst im November gegründeten Kinderchor besuchen.

Die Vorstandschaft wurde von den Vereinsmitgliedern einstimmig entlastet. Der Tagesordnungspunkt Wahlen ging ohne Probleme über die Bühne, es wurden einstimmig gewählt: Inge Schmid als Kassenprüferin, Annerose Hohnheiser und Helmut Czarny als Beisitzer des Chors, Claudia Raichle als Jugendleiterin der Akkordeonjugend und Karin Hagmeier als Beisitzerin des Akkordeonorchesters.

Beim Punkt Verschiedenes ergriff Otto Holder das Wort und erinnerte, dass man sich im 40. Jahr der Sulzburgrenovierung und damit im 38. Jahr des Burgstübles befinde. Die Versammlung griff den Gedanken auf, es wurde vorgeschlagen, dieses Jubiläum zum Thema des Sulzburghocks zu machen.

me