Lokales

Chormusik und bewegende Rezitationen begeisterten Publikum

In der herbstlich geschmückten und mit einem schönen Bühnenbild ausgestatteten Gemeindehalle gab der Männerchor Bissingen gemeinsam mit der Chorgruppe "Frischer Wind" ein Konzert auf hohem Niveau. Der Erste Vorsitzende, Karl-Heinz Gölz, begrüßte Vertreter der Gemeinde, Vereinsvorstände aus Bissingen und den Nachbargemeinden, Besucher und natürlich ganz besonders die Mitwirkenden.

BISSINGEN Der Bissinger Männerchor unter der Leitung von Christian Vogt eröffnete das Konzert mit dem Lied aus der Zauberflöte "O Isis und Osiris", gesungen von Christian Vogt und dem Männerchor. Es war für die Zuhörer ein Hochgenuss. Ebenso gekonnt und mit viel Begeisterung wurden vom Männerchor die Lieder "Jägerabschied" und "Landerkennung" gesungen. Sehr gefühlvoll präsentierte der Männerchor die Lieder "Liebestraum", "Nimm dir Zeit zu leben", "Liebe das Leben" und "Zauber der Nacht" von Manfred Bühler gesungen. Das Publikum belohnte den Männerchor mit sehr großem Beifall.

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Nach einer kurzen Pause sang die Chorgruppe "Frischer Wind" unter der Leitung von Bernd Reichenecker. Die Liedvorträge "Come again", "El haderech", "Ej uchniem", "Can't help falling in love", "Hello my baby" und "Goodnight" wurden sehr lebendig und frisch gesungen. Auf eine Zugabe reagierte Bernd Reichenecker: darauf sind wir nicht vorbereitet, aber wir haben etwas dabei.

Die Chorgruppe "Frischer Wind" bewies wieder einmal aufs Neue guten Chorgesang. Sehr bewegt sang der Männerchor dann das Lied "Wahre Freundschaft", um das Konzertprogramm mit "Musik erfüllt die Welt", "Ei du Mädchen vom Lande" und "Schönster Schatz" ein Satz von Christian Vogt weiterzuführen. Der Auftritt des Männerchores wurde mit viel Beifall von den Zuhörerinnen und Zuhörern belohnt.

Mit den Liedvorträgen "Württemberger Wein", "Am Ufer", "Trinklied" sowie dem Stück "Aus der Traube in die Tonne" gab der Männerchor ein weiteres Highlight. Zwischen den kleinen Pausen der Lieder gab es außerdem bewegende Rezitationen von Hermann Hesse, Christian Morgenstern und Friedrich Schiller, vorgetragen von Manfred Tächl.

Der Höhepunkt des Konzerts war schließlich das Lied "Blauer Mond" von Wilhelm Heinrichs. Es handelt sich dabei um Visionen eines recht weinseligen Zechers, der so einiges auf seinem Heimweg erlebt hat. Das Schlusslied "I wenn i Geld gnuag hätt" und einer Zugabe wurde mit entsprechendem Beifall belohnt.

Der Männerchor hat ausdrucksstark und hervorragend gesungen. Die musikalische Erfahrung und das Vertrauen in den Chorleiter ermöglichen Auftritte, die allen Sängern Spaß machen.

pm