Lokales

Daniela Flaig setzt in Berlin das sportliche Highlight

Das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin war auch für 40 Sportler des VfL Kirchheim eine Reise wert. Das Highlight setzte dabei Daniela Flaig mit ihrem Sieg im Pokalwettkampf.

BERLIN Daniela Flaig und Tatjana Würslin, die Stützen der 2. Bundesligamannschaft, trafen im Pokalwettkampf wie erwartet auf große Konkurrenz. Viele Turnerinnen aus der DTB-Liga waren zu diesem Kürvierkampf angetreten. Daniela spulte ihr Programm überlegen herunter. Ihre direkten Konkurrentinnen von den Ligamannschaften Frankfurt und Ries konnten ihr kein Paroli bieten. Mit über einem Punkt Vorsprung sicherte sich Daniela den Turnfestsieg.

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Tatjana Würslin, die mitten im Prüfungsstress nach Berlin gereist war, erwischte keinen optimalen Tag. Sie musste zwei Stürze am Boden und beim Sprung hinnehmen und verpasste so eine Platzierung auf dem Treppchen. Am Ende belegte sie Rang fünf. Auch im Pflicht-Kürwettkampf waren die VfL-Turnerinnen Christine Autenrieth (B10) und Lena Flaig (B9) auf den vorderen Rängen zu finden.

In den Messehallen im Berliner Süden fanden die Turnerinnen nicht die gewohnte Ruhe beim Einturnen. Trotzdem gelang Christine Autenrieth mit drei Neunerwertungen als Dritte der Sprung auf das Siegerpodest. Um nur 0,30 Punkte verpasste Lena Flaig, die trotz Schwierigkeiten am Stufenbarren einen gelungenen Wettkampf zeigte, bei den 17-Jährigen die Bronzemedaille. Für die Kirchheimer Liga-Turner stellte sich ihr Wettkampf als Herausforderung der besonderen Art dar, waren sie doch bisher davon ausgegangen, nur vier der sechs Geräte bestreiten zu müssen. Doch die Wettkampfleitung entschied letztendlich, dass sechs Wertungen in das Endergebnis einfließen würden.

Sehr sportlich stellten sich die VfL-Jungs dieser Aufgabe. Einen ebenfalls undankbaren vierten Platz belegte Aleksej Sinicyn bei den 12-Jährigen. Simon Paul (B8) bewies mit Rang sieben in der Alterklasse 15, dass in ihm ein guter Sechskämpfer steckt. Sein 17-Jähriger Mannschaftskollege David Schneider (B8) zog mit dem 13. Platz ebenfalls eine positive Bilanz. Dem Pokalwettkampf der Männer (B10) stellten sich Markus Benz, Andreas Mahler und Stephan Frey. Für Florian Schneider (B7), der nach fünf Jahren wieder seinen ersten Wettkampf bestritt, war Rang 57 unter den 94 Teilnehmern ein ganz persönlicher Erfolg. Ebenso hielten es die sechs VfL-Faustballer, die sich wie die Schwimmerin Carmen Besemer gern den Turnern anschlossen.

Zu den Deutschen Meisterschaften im Sechskampf hatten sich Ira-Sofie Graf (13/14 J.), Lavinia Di Coste (15/16 J.) und Stephanie Haible (17/18 J.) qualifiziert. Die Teilnehmerinnen turnen am Boden, Stufenbarren und Sprungtisch und setzten dann den Wettkampf mit Weitsprung, Lauf und Kugelstoß im Stadion fort. Die Turndisziplinen lösten die VfL-Mädchen in gewohnt guter Manier. Im Stadion mussten die Sportlerinnen vor dem Lauf dann Wartezeiten bis zu eineinhalb Stunden bei Regen und kühlen Temperaturen hinter sich bringen.

Die Platzierungen ließen sich dennoch durchaus sehen: Ira-Sofie Graf landete auf Rang neun. Lavinia Di Coste, im größten Teilnehmerfeld mit 75 Konkurrentinnen, zeigte sich mit Platz 28 zufrieden. In der Altersklasse 17/18 belegte Stephanie Haible einen guten 14. Rang.

mp