Lokales

"Das Atelier Otto Hofmann"

Der Kirchheimer Geschichtspreis 2004 geht an die Volkskundlerin Ulrike Zimmermann. Das Kirchheimer Ratsgremium würdigt die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Freilichtmuseums Beuren für die Studie "Die Inszenierungen eines Berufsfotografen von 1889 bis 1948 Das Atelier Otto Hofmann in Kirchheim unter Teck".

KIRCHHEIM Der Kirchheimer Geschichtspreis dient der qualifizierten Erforschung der Stadtgeschichte. Er soll dazu beitragen, die geschichtlichen und kulturellen Traditionen Kirchheims und seines Umlands zu fördern. Darüber hinaus verfolgt der landesweit beachtete Preis das Ziel, dem Heimat- und Geschichtsbewusstsein neue Impulse zu geben und identitätsstiftend zu wirken. Preisträger waren 1987 Brigitte Kneher, 1988 Rolf Götz, 1990 Rosemarie Reichelt, 1993 Bettina Gerstmeier, 1998 Ira Schulze-Ardey und im Jahre 2001 Andreas Fink.

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Ulrike Zimmermann aus Köngen schloss 2002 ihr Studium der deutschen und vergleichenden Volkskunde in München mit der Magisterarbeit ab, die 2003 als Monografie in der Schriftenreihe des Stadtarchivs publiziert wurde. Die stadtgeschichtlich interessante Studie entspricht methodisch und wissenschaftlich allen Anforderungen. Sie erschließt überzeugend sowohl schriftliche und bildliche als auch Sachzeugnisse und ist gut verständlich und leicht lesbar geschrieben.

Durch das Zusammenwirken des Landkreises, des Fördervereins des Freilichtmuseums Beuren, der Landesstelle für Museumsbetreuung, von Privatpersonen, der Stadt Kirchheim und der Translozierung des Fotoateliers Hofmann ins Freilichtmuseum Beuren ist ein hervorragender Multiplikatoreffekt gegeben. Die offizielle Preisverleihung durch Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker beginnt am Donnerstag, 2. Dezember, um 17 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kirchheimer Rathauses.

pm