Lokales

Das "Herz der Stadt" wandelte sich wieder zum großen Festplatz

WEILHEIM Mit allem Drum und Dran feierten die Weilheimer am gestrigen Sonntag ihr 34. Städtlesfest. Es begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Peterskirche unter musikalischer Begleitung

ANDREAS VOLZ

des Weilheimer Posaunenchors, bei dem der Freie Kindergarten die Geschichte vom Gänseblümchen vorführte, das als Ausgleich für seine Unscheinbarkeit auch im Winter blühen darf. Nach den Böllerschüssen des Schützenvereins auf dem Kirchturm wurde das Fest durch Gedichtvorträge von Grundschulkindern und eine Ansprache von Bürgermeister Hermann Bauer vom Rathausbalkon aus feierlich eröffnet.

Der Sinn des Städtlesfests sei auch bei seiner 34. Auflage derselbe geblieben, führte Hermann Bauer aus: "Im Herzen unserer Stadt die Menschen mit Freunden und Bekannten zusammenzuführen". Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war das "Herz der Stadt" wieder nahezu uneingeschränkt zugänglich: Erstmals erstreckte sich der Festbetrieb auch auf den neu gestalteten Bertoldsplatz rund um den Rathaus-Neubaukomplex mit Bürgerbüro und Sitzungssaal. Bis zum nächsten Städtlesfest soll dann auch der Altbau des Rathauses in neuem Glanz erstrahlen.

43 Vereine und Gruppierungen sorgten gestern bei erfreulich sommerlichem Wetter für Spiel, Spaß, Musik und Unterhaltung sowie für Gaumenfreuden und Erfrischungen. Die Veranstaltungsbühne auf dem Marktplatz war dieses Mal vor dem Bürgerhaus aufgebaut, und den ganzen Nachmittag über zeigten Kinder der Musikschule, des Vereinssports, des Waldkindergartens und der Tanzschule Planitz ihr jeweiliges Können. Bis in die späten Abendstunden hinein bewiesen die Weilheimer und Hepsisauer gemeinsam mit ihren vielen Gästen von außerhalb, dass sie zu feiern verstehen, wenn sich die Innenstadt alljährlich in einen einzigen großen Festplatz verwandelt.

Fotos: Thomas Skalak

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