Lokales

Das kostbare Gut der Arbeit

Einige mögen bei der Überschrift "Das kostbare Gut der Arbeit" den Kopf schütteln, weil sie vor Arbeitsfülle kaum wissen, wo sie anfangen sollen, andere sehnen sich nach Arbeit und finden keine.

Haben Sie Lust an Ihrer Arbeit? Ist es Ihnen möglich, kreativ tätig zu sein, wo sie genügend Freiräume zur Gestaltung haben, sei es nun mit Beruf oder bei einer sonstigen Tätigkeit.

Anzeige

Leiden Sie unter der Last der Arbeit? Stehen Sie unablässig unter dem Druck eines Vorgesetzten oder von Terminen? Gleicht ihr Arbeitsplatz eher einem Schleudersitz? Oder leiden Sie an der Sinnlosigkeit in Ihrer Arbeit?

Es mag überraschen, dass im Schöpfungsbericht die Arbeit sehr positiv gesehen wird und zur Würde des Menschen gehört. Sie stammt neben der Sexualität aus dem Reich des Paradieses! Die Menschheit lebt aber nicht mehr im Paradies. Aus der ursprünglichen Chance ist ein Stück Mühsal geworden, an der einige extrem stark, andere weniger schwer leiden.

Und dann versinken Menschen in ihrer Arbeit und meinen, so dem Leben Sinn und sich Daseinsberechtigung abringen zu können. Andere meiden sie, weil sie es für ein großes Übel halten. Ist Ihnen der Versuch gelungen, in und unter Ihrer Arbeit ein Stück Paradies zu schaffen?

Bei der Arbeit das rechte Maß zu finden, ist ein Segen. Seine Lebenserfahrungen damit hat der Predige r in seinem Buch niedergelegt, wenn er nüchtern feststellt: "Ich merkte, das es nichts Besseres gibt, als dass der Mensch fröhlich ist bei seiner Arbeit. Dass er aber essen und trinken kann und sich ein wenig freuen bei seiner Mühsal, ist auch eine Gabe Gottes." Prediger 3, 12 und 13.

Ich wünsche Ihnen nach der Ruhe am Sonntag eine gute Woche und Freude bei Ihrer Arbeit.

Johann-Albrecht Link

Evangelische Kirchengemeinde

Erkenbrechtsweiler