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"Das macht die Stadt auf jeden Fall attraktiver"

KIRCHHEIM Faszination Kirchheimer Radrennen: Abertausende haben vorgestern während der drei Straßenrennen die Strecke gesäumt

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PETER EIDEMÜLLER

und das Geschehen hautnah miterlebt. Aber auch bereits am Samstagabend verfolgten zahlreiche Interessierte den neu kreiierten City-Sprint der Mountainbiker. Die zweitägige Veranstaltung ein Konzept mit Zukunft? Wir haben uns rund um die Strecke umgehört.

"Ich bin total begeistert", gesteht Uschi Wohlfahrt bei ihrer Kirchheimer Radrenn-Premiere. "Ich bin das erste Mal da und finde es fantastisch", freut sich die Dettingerin, die sich zusammen mit ihrem Mann das Spektakel in der Innenstadt anschaut. Obwohl sie ansonsten eher nicht radsportinteressiert sei, würde ihr die Veranstaltung sehr gut gefallen. "Vor allem, mit welcher Geschwindigkeit die hier fahren, ist beeindruckend."

Als ehemaliger Teilnehmer beim Hobbyrennen hat Jan Kazmaier schon eher eine Vorstellung von der Geschwindigkeit, mit der man es auf der Strecke zu tun hat. "Das war früher schon toll, selber mitzufahren", bedauert er es ein wenig, dass die Hobby-Pedaleure heuer leer ausgingen, "aber ich hätte sowieso keine Zeit gehabt, mitzufahren." Das Finale des Mountainbike-City-Sprints am Samstagabend hat er zwar nur um Minuten verpasst ("da war ich zu spät dran"), dennoch war der Kirchheimer überrascht, wie viele bei dem Schmuddelwetter noch in der Innenstadt anzutreffen waren. "Da war noch ordentlich was los."

Hautnah dabei zu sein das ist einer der Gründe, warum Siegfried Fritz das Kirchheimer Radrennen so gut gefällt. "Ich finde es besser, wenn der Kurs direkt durch die Stadt führt", sagt der Kirchheimer, "da bekommt man die Atmosphäre richtig gut mit." Auch dass die Veranstaltung über zwei Tage verteilt ist, findet beim passionierten Hobbyradler und vielfachen Teilnehmer der Teckbotenradler-Tour Anklang. "Das ist mal was anderes. Mein Lob an die Fumic-Brüder."

Thomas Herrmann schwärmt hingegen von der Charakteristik der Straßenrennstrecke: "Vor allem die Spitzkehre vor der Videothek gefällt mir gut", sagt er, "da bekommt man die Fahrer richtig zu sehen, weil sie wegen der Kurve langsamer fahren." Der Mountainbike-Citysprint als Auftakt der zweitägigen Veranstaltung hat ihm ebenfalls gut gefallen, zumal er als Hobby-Biker den Offroadspezialisten große Sympathien entgegenbringt. Nicht zuletzt deswegen fällt sein Fazit durchweg positiv auf: "Das macht die Stadt auf jeden Fall attraktiver."

Auch Christiane Schneider ist voll des Lobes für das Radrennen in der Teckstadt und muss es wissen: Schließlich ist ihr Freund, der für den RSC Schönaich startende Matthias Weisinger, einer der Protagonisten im Eliterennen. "Wir waren schon bei vielen Straßenrennen", sagt die junge Frau, "aber in Kirchheim ist schon mehr los, als sonst. Ein richtiges Event, das einem hier geboten wird."