Lokales

Das passende Brot zurRulaman-Ausstellung

KIRCHHEIM Der Besuch der Rulaman-Ausstellung im Städtischen Museum im Kornhaus hat Bernd Sigel und Eve Neubold-Sigel auf die Idee einer Kooperation mit Museumsleiter Rainer Laskowski gebracht. In der Rulaman-Ausstellung im Kornhaus kann jetzt Steinzeitgetreide wie Einkorn, Kamut, Emmer und Dinkel mit dem Stein vermahlen werden und bei der Bäckerei Scholderbeck gibt es für die Dauer der Ausstellung bis Oktober 2005 "echtes" Rulaman-Brot zu kaufen. Es besteht aus Einkorn, Emmer, Kamut und Dinkel und ist nach "Steinzeitart" auf einem heißen Stein (im Steinbackofen) ausgebacken.

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D. F. Weinland hat die Kunst des Brotbackens in seinem Rulaman erst den "Kalats" zugeschrieben, also in den Beginn der Epoche der Metallzeiten vor etwa 4000 Jahren verlegt. Schon seit längerem wusste man jedoch, dass diese Entdeckung bereits vorher in der Jungsteinzeit, dem so genannten Neolithikum vor rund 7500 Jahren, gemacht wurde und sich in Zusammenhang mit dem Getreideanbau entwickelt hat. In dieser Zeit wurde auch das Herstellen von gebrannter Keramik entdeckt. Die Romanfigur Rulaman selbst lebte noch in der Kulturstufe der jüngeren Altsteinzeit und war Jäger und Sammler. Das Rentier war zu dieser Zeit eine Hauptnahrungsquelle.

pm