Lokales

Den Gästen viel geboten

Besuch aus der französischen Partnerstadt Rambouillet konnte die Feuerwehr Kirchheim jüngst empfangen. 18 Angehörige der Sapeurs Pompiers wie die Feuerwehr in Frankreich genannt wird nahmen am Besuch ihrer Partnerfeuerwehr teil.

KIRCHHEIM Seit 1968 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Kirchheim und der Nahe Paris gelegenen Kreisstadt Rambouillet. Seit vielen Jahren beteiligt sich die Feuerwehr an dieser. Im Gegensatz zu Kirchheim, wo es ausschließlich eine freiwillige Feuerwehr gibt, verfügt Rambouillet über eine Berufsfeuerwehr mit 40 Personen, die durch rund 50 ehrenamtliche Kräfte ergänzt wird. Das Einsatzgebiet der Feuerwehr Rambouillet ist größer als das der Kirchheimer Feuerwehr und umfasst große Teile des Départements des Yvelines. Darüber hinaus ist der medizinische Rettungsdienst bei der Feuer- und Rettungswache Rambouillet angesiedelt.

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"Der Austausch zwischen den Feuerwehren Kirchheim und Rambouillet hat bereits gute Tradition," so Feuerwehrkommandant Benoit Legier und Jürgen Ringhofer, die den Partnerschaftsbesuch vorbereitet hatten. Das viertägige Programm umfasste einen Besuch der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, einen Besuch des einzigartigen Lechfalls sowie eine Busrundfahrt über die Schwäbische Alb. Höhepunkt war jedoch eine französischsprachige Stadtführung unter Leitung von Karl-Heinz Rieforth vom Partnerschaftsausschuss, der Blick von der Martinskirche auf Kirchheims Altstadt sowie der Besuch des Marktes am Samstag.

Darüber hinaus stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund und man konnte die Zeit nutzen, Neues aus dem Feuerwehrwesen links des Rheins zu erfahren. So verfolgten die französischen Feuerwehrfrauen und -männer mit großem Interesse die Abnahme der Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Begeistert zeigten sie sich vom Programm des Tags der offenen Tür der Kirchheimer Feuerwehr und den durchgeführten Schauübungen. Hier nutzte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Gelegenheit, die französischen Gäste in der Partnerstadt zu begrüßen. Der Gegenbesuch ist für das kommende Jahr geplant.

as