Lokales

Den Teddy besucht

Bei den Jahresausflügen der Schlierbacher Begegnungsstätte im Farrenstall lässt man sich immer etwas Besonderes einfallen.

SCHLIERBACH War im Vorjahr der Kamelhof in Rotfelden im Schwarzwald das Ziel, wollte man diesmal einer Straußenfarm in Leipheim einen Besuch abstatten. Doch die dortige Quarantäne wegen der Vogelgrippe-Gefahr machte eine kurzfristige Änderung notwendig und man wählte dafür die Bären im Steiff-Museum in Giengen als Ersatz, ein faszinierendes Reiseziel, wie der Prospekt zu Recht versprach.

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Im Bus begrüßte Emilie Ambach die Senioren und besonders Bürgermeister Paul Schmid. Dieser freute sich, mitfahren zu dürfen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass an diesem Tag der Bus nicht gestohlen werde, was er kürzlich mit einer Bürgermeister-Delegation in der belgischen Hauptstadt Brüssel hautnah miterleben durfte. Seine obligatorische Brezelspende wurde beim ersten Halt gerne angenommen, ehe in zügiger Fahrt über die Gartenschaustadt Heidenheim das imponierende Steiff-Museum an der Brenz erreicht wurde, das tags darauf sein einjähriges Bestehen feierte.

Auf drei Ebenen mit 2400 Quadratmeter Fläche erlebte man die 1880 begonnene Geschichte der Margarete Steiff mit ihrem besonderen Markenzeichen, dem Teddybär mit dem Knopf im Ohr. Mit raffinierter Technik präsentierten sich die Tiere in vielen Schaukästen und man sah die Schaufertigung nach alter Tradition. Man konnte sich nicht satt sehen an den vielen Darstellungen, doch die Zeit drängte zur Mittagsrast, die man in Unterelchingen einlegte.

Danach ging es zügig nach Blaubeuren. Dort wartete eine Bummelbahn, die die Schlierbacher vom Blautopf der Blau entlang in einer einstündigen Fahrt auf einen aussichtsreichen Panoramaweg entführte, wo die ganze Schönheit dieser vielbesuchten Ecke der Ur-Donau genossen werden konnte. Im "Deutschen Kaiser" in Zell stärkten sich die Senioren noch vor der Heimfahrt, nicht ohne dem Leitungsteam Dank zu sagen.

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