Lokales

Der Generationswechsel bei der Eintracht ist eingeleitet

Ein arbeitsreiches, erfolgreiches Jahr 2004 liegt hinter dem Gesangverein Eintracht Dettingen. Viele Mitglieder waren zu ehren, und der Generationswechsel in der Vorstandschaft ist eingeleitet.

DETTINGEN In seinem Rückblick ging der Erste Vorsitzende Richard Ott auf die Jahresfeier, den Maihock, den Dettinger Herbst und besonders auf das gelungene Jubiläumskonzert "25 Jahre Frauenchor" ein.

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In der Vorschau auf 2005 sind die Jahresfeier, der Maihock und das Straßenfest zu erwähnen. Hauptkassier Werner Schaum berichtete detailliert von Ein- und Ausgängen im Kassenwesen und musste in seiner Bilanz von einem Minusabschluss für das Jahr 2004 berichten.

Der Bericht des Schriftführers Eugen Hermle enthielt zuerst die obligatorischen Zahlen zum Mitgliederstand, wobei die Mitgliederzahl abgenommen hat und die der Aktiven stagniert. Bei den Unternehmungen, sind das Kirchenkonzert in der evangelischen Kirche, die Teilnahme bei den Gauchortagen in Esslingen und besonders das Jubiläumskonzert zu nennen. Dabei ist die Teilnahme des Orchesters der Musikschule Kirchheim und seiner jungen Musiker unter der Leitung von Johannes Stortz besonders hervorzuheben. Aus dem bisherigen Jugendchor, der für kurze Zeit als Projektchor existierte, ist eine Chorgruppe für alle Altersklassen entstanden, die künftig unter dem Namen "All Generations"-Chor auftreten wird.

Es folgten die Berichte zu den einzelnen Gruppen: für den Frauenchor die Chorbeauftragte Sigrid Höhn, die besonders die treuen Singstundenbesuche hervorhob. Für die Akkordeongruppe berichtete Christel Karcher von den musikalischen Beteiligungen und der Mitarbeit zu den Veranstaltungen des Vereins. Für die Theatergruppe berichtete Petra Bauer, die besonders auf die Theaterstücke bei der Jahresfeier und beim Dettinger Herbst einging und beim Ausblick auf 2005 auf den Theaterabend im Mühlehof und einen Theaterabend in der Schloßberghalle im Oktober aufmerksam machte. Für den Männerchor berichtete zum ersten Mal Sängervorstand Walter Hettenbach, der zusammen mit Eberhard Weger dieses Amt seit Mitte 2004 innehat. Er berichtete von gutem Singstundenbesuch, sowie über die Sängerausfahrt nach Simmerberg. Chorleiter Franz Hanicz konnte nicht anwesend sein, so verlas Petra Bauer dessen Bericht, der auch die Unternehmungen mit dem Kinderchor enthielt.

Die beantragte Entlastung der Vorstandschaft und der Gruppenbeauftragten, geleitet von Siegbert Gökeler, wurde von der Versammlung einstimmig erteilt. Bei den Wahlen gibt es folgendes Ergebnis: Als Erster Vorsitzender ist wiedergewählt Richard Ott; als zweite Vorsitzende sind neu gewählt Sigrid Höhn und Gudrun Strauß, die dieses Amt zusammen bewältigen wollen. Mit dieser Besetzung wurde auch der notwendige Generationswechsel im Vorstand eingeleitet. Als Pressewart wiedergewählt ist Eugen Hermle. Als Beisitzer im Ausschuss wurden neu gewählt Horst Noll, wiedergewählt Christel Gökeler und Gottlob Hummel. Als Beauftragte der Vereinsjugend wurde neu gewählt Gabi Diez, und als Kassenprüfer wurde wiedergewählt Roland Metzger. Alle Kandidaten wurden einstimmig und auf zwei Jahre gewählt.

Es folgte die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. Im Einzelnen wurden geehrt: Für 50 Jahre Walter Barner, Helmut Diez, Erich Holder, Michael Imrich, Willi Jauch und Albert Liebrich. Für 40 Jahre Kurt Hermle, Hermann Klopp, Eugen König und Walter Metzger. Für 30 Jahre Fritz Ehrenfeld, Gerhard Maier, Siegfried Russ und Roland Sigel. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Werner Bauer, Siegbert Gökeler, Dieter Kammerer, Brunhilde Kurz, Richard Lamparter, Konrad Lehner, Siegfried Maier, Roland Müller, Else Pfannkuch, Helmut Pfannkuch, Peter Pfeiffer, Renate Schaner und Klaus Schlayer.

Auf Grund der finanziellen Lage des Vereins, hatte sich der Ausschuss entschlossen, der Versammlung eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages vorzuschlagen. Mit Tabellen, Grafiken und Kostenaufstellungen hat Hauptkassier Werner Schaum die finanzielle Lage des Vereins dargestellt, auch im Hinblick auf die kommenden Jahre. Die Aufzeichnungen zeigten klar, dass eine Erhöhung unumgänglich ist, um auch künftig den Chorbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Versammlung stimmte der vorgeschlagenen Erhöhung einstimmig zu. Mit gemeinsam gesungenen Liedern konnte die Versammlung geschlossen werden.

he