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Der Größte istder Traurigste

KIRCHHEIM In der vergangenen Saison war er der überragende Spieler des Aufstiegsrunden-Champions MTV Stuttgart, jetzt wollte er alles wiederholen. Doch unglaubliches Pech verhinderte seinen Traum.

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Es war am 4. Februar: Chuks Neboh brach sich in der Schlussphase der Begegnung mit dem SSC Karlsruhe das untere Glied seines rechten kleinen Fingers der Länge nach. Seit der Operation am 8. Februar halten zwei Schräubchen den Finger zusammen. Nur fünf Wochen nach dem Unfall das Comeback: Neboh wird im letzten Viertel gegen Heidelberg-Kirchheim zum Matchwinner. Beim Pokal-Halbfinale gegen Schwenningen geschieht es doch: Er bekommt einen Schlag auf den gleichen Finger, ein Riss zieht sich durch den Knochen.

Der 2. Mai wird nun zum Tag der Entscheidung: Ist der Bruch bis dahin ausreichend verheilt, soll Neboh sofort mit dem Training beginnen und bei den letzten beiden Spielen eingesetzt werden. Chuks Neboh: "Ich kann mein Pech immer noch nicht fassen. Aber ich werde bis zum letzten Tag dafür kämpfen, meinem Team doch noch zu helfen."

mad