Lokales

Der Pavillon soll vielen Nutzern Raum bieten

Seine Hoffnungen weckende Qualität als Ort generationsübergreifender Begegnungen konnte der Pavillon am Rambouilletplatz in Kirchheim vor vorwiegend jugendlichem Publikum unter Beweis stellen. Nach einem gründlichen Bauputz konnten die engagierten Jugendlichen stolz "ihren" neuen Treff präsentieren, der künftig für vielfältige Nutzungen möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen soll.

WOLF-DIETER TRUPPAT

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KIRCHHEIM Dass der Rambouilletplatz schon allein durch die Namensgebung nachhaltig daran erinnern soll, dass nationenübergreifende Gegensätze überwunden und in gemeinsamen Bemühungen neue Partnerschaften möglich werden können, betonte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker beim informellen Treffen vor den erstmals offenen Türen des Pavillons.

Diesen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung vieler Beteiligter möglich gemachten Treffpunkt gelte es nun, nicht nur möglichst vielfältig zu nutzen, sondern vor allem auch zu pflegen und sich verantwortlich zu fühlen für den neuen Mittelpunkt des Stadtteils. Dass die Gestaltung des Rambouillet-Platzes ein lange währender und auch nicht konfliktfreier Prozess war, brachte Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker genauso in Erinnerung, wie die ebenfalls von kontroversen Diskussionen begleitete Entwicklungsgeschichte des Pavillons selbst.

Die Kosten der über viele Jahre hinweg gemeinsam erarbeiteten Gestaltung des Platzes habe 340 000 Mark gekostet, der Bau des nun fertig gestellten Pavillons rund 150 000 Euro. Am Projekt beteiligte Jugendliche, Anwohner und Vertreter der gemeinsam hier wirkenden Einrichtungen wie Katholische und Evangelische Kirchengemeinde, Go-JEG, Brückenhaus, Kommunikationszentrum für interkulturelle Zusammenarbeit (KIZ), Christlicher Verein junger Menschen (CVJM), Migrationsdienst und den Sozialen Diensten der Stadt wurde schon einmal "saftig" auf die Zukunft des Wünsche weckenden Treffpunkts angestoßen.

Offiziell soll der als multifunktioneller Stadtteiltreff konzipierte Pavillon im Rahmen eines Sommerfestes eingeweiht werden, das zugleich allen möglichen Nutzergruppen Gelegenheit bieten soll, sich kennen zu lernen und die bei ersten Stadtteiltreffen schon geäußerten Wünsche und angedachten Nutzungen weiter zu konkretisieren.

Bei aller Zufriedenheit mit dem inzwischen Erreichten war dabei allen Beteiligten klar, dass auf einem vielversprechenden aber schwierigen Weg noch viele weitere Schritte folgen müssen. Neben dem noch anstehenden Innenausbau gilt es nun vor allem, die vielfältigen Wünsche an die Nutzung des allen Generationen offen stehenden und auch für private Zwecke nutzbaren Pavillons möglichst konfliktfrei zu erfüllen.

Für Fragen und Anregungen steht Betina Rößler vom Sozialen Dienst der Stadt unter der Nummer 0 70 21 / 50 23 55 zur Verfügung.