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"Der siebte Platzist nicht so schlecht"

KLUISBERGEN Die deutsche Cross-Country-Staffel konnte zum Auftakt der Mountainbike-Europameisterschaften in Kluisbergen/Belgien den zweiten Platz aus dem Vorjahr nicht wiederholen und wurde nur Siebte. Der Sieg ging an das italienische Quartett, das 13 Sekunden vor der Schweiz und 21 Sekunden vor Schweden lag.

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"Wir haben versucht, die gute Leistung von Polen zu bestätigen, das hat nicht geklappt. Aber der siebte Platz ist nicht so schlecht, die Abstände waren gering", kommentierte Bundestrainer Frank Brückner das Abschneiden der Deutschen, in deren Reihen kein Mountainbiker von der Teck stand. Nur 1.31 Minuten Rückstand auf Italien und nur 12 Sekunden auf die viertplatzierten Spanier hatte die deutsche Staffel in der Besetzung Jochen Käß, Benjamin Rudiger, Markus Diller und Ivonne Kraft. Und das Pech, dass Rudiger einen schleichenden Plattfuß hatte und in den Kurven Zeit verlor.

Ivonne Kraft ging zwar mit einem Vorsprung von 34 Sekunden auf den italienischen Junior auf die letzte Schleife, doch erfahrungsgemäß ist das für eine Dame aussichtslos. Die Schweden und die Schweizer hatten zwei Minuten Differenz auf Kraft, gingen aber jeweils mit ihren stärksten Fahrern auf die Schlussrunde. Der Schweizer Florian Vogel stürzte, konnte aber trotzdem noch Silber für die Eidgenossen sichern. "Es war für mich von Anfang an aussichtslos. Der Kurs hat auch kaum technische Elemente, auf denen ich meine Stärke ausspielen könnte", sagte Kraft.

ev