Lokales

Der TSV Linsenhofen als lachender Dritter?

Der TSV Ohmden hat vor dem morgigen Knaller-Spiel gegen den SV Nabern eine reizvolle Perspektive: Die Fußballer aus dem Bergwald können noch aus eigener Kraft Meister der Kreisliga B werden.

REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM Die Rechnung geht allerdings nur dann auf, wenn der Tabellendritte TSVO (44 Punkte) die letzten drei Saisonspiele allesamt gewinnt. Das heißt konkret: Ein Sieg muss nicht nur morgen gegen den punktgleichen Zweiten SV Nabern, sondern auch beim Spitzenreiter TSV Linsenhofen (22. Mai) sowie am letzten Spieltag (5. Juni) zu Hause gegen den TSV Schlierbach her.

Die Naberner sind rein mathematisch gesehen auch noch nicht ganz aus dem Meisterschaftsrennen. Das Team von Trainer Michael König muss allerdings noch auf einen Ausrutscher des Tabellenersten TSV Linsenhofen hoffen und zudem alle restlichen Spiele gewinnen. Eins ist jedenfalls vor dem morgigen Hit im Bergwald klar: Ein Remis wäre für die beiden Clubs aus der Teckregion wohl das Aus im Titelkampf. Dem Spiel kann diese Tatsache nur nützen, beide Mannschaften dürften um 15 Uhr mit offensiver Ausrichtung den Rasen betreten.

Während sich Ohmdener und Naberner um die beste Ausgangslage für das Saisonfinale streiten, können die Fußballer des Spitzenreiters TSV Linsenhofen dem Treiben gelassen zuschauen. Der TSVL siegte bereits beim vorgezogenen Match des 20. Spieltages am vergangenen Mittwoch 5:2 bei Marsonija Frickenhausen. So stehen nur noch vier weitere Partien in der Kreisliga B an.

Der TSV Ötlingen geht als hoher Favorit in die Begegnung bei der TG Kirchheim weil zum einen die Ötlinger in den vergangenen Wochen fast wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben und sich bis auf Platz vier verbesserten, andererseits weil die Luft bei der Turngemeinde für diese Runde raus ist. Selbst bei der mit AH-Spielern bestückten SGEH-Reserve setzte es am vergangenen Mittwoch für die TG ein deftiges 1:4.

Die Notzinger Bezirksliga-Reserve hat die Hoffnung auf Tabellenplatz vier noch nicht aufgegeben. Bevor es am 22. Mai zum wahrscheinlich entscheidenden Spiel um diesen Tabellenplatz zum TSV Ötlingen geht, empfangen die Notzinger morgen den Tabellenletzten TSV Owen. Die Gäste wurden jüngst für die ansteigende Form der vergangenen Wochen mit dem zweiten Saisonerfolg belohnt das 3:1 gegen die TG Kirchheim war ein echter Stimmungsaufheller. Gespannt darf man sein, ob sich Owens Trainer Jürgen Kammerer auch beim Gastspiel im Eichert wieder selbst einwechselt, wie jüngst in der Schlussphase gegen die TG.

Zum Treffen von Bezirksliga-Reserveteams kommt es im Hardtwaldstadion: Die SGEH empfängt den TSV Jesingen. Im Gegensatz zu den jeweiligen "Ersten" kennen die sonntäglichen Duellanten auf Grund ihrer Ligazugehörigkeit keine Abstiegsnöte. Für die Jesinger geht es darum, noch den einen Platz vor ihnen liegenden Sechsten TSV Beuren abzufangen, drei Punkte sind deshalb Pflicht. "Wir werden die Runde wohl als Zehnter beenden", betont SGEH-Abteilungsleiter Frank Zintgraf, "für uns geht nach vorne und hinten nichts mehr."

Die Fußballer des TSV Schlierbach fahren zum ersten Mal seit Urzeiten zu einem Punktspiel nach Beuren. Ein Remis wäre schon ein Erfolg für den Vorletzten.