Lokales

Der Wind des Wilden Westens wehte durch die Halle

Mit seiner traditionellen Winterunterhaltung eröffnete der TSV Holzmaden das neue Vereinsjahr mit buntem Programm in der Gemeindehalle.

HOLZMADEN Mit einer "Zipfelmützen-Story" starteten die Kids vom Kinderturnen das Unterhaltungsprogramm, bevor der Erste Vorsitzende Bernd Stark die Gäste begrüßte. Dabei gab er einen kurzen Rück- und Ausblick über die Aktivitäten der TSV-Familie. Der erste Ehrungsblock schloss sich an. Drei Jugendfußball-Mannschaften (E-, C- und B-Jugend) konnten für das Erringen der Meisterschaft ausgezeichnet werden. Außerdem wurde Lazlo Kunfalvi vom Württembergischen Fußballverband für seine langjährige Tätigkeit als TSV-Jugend-Fußballtrainer geehrt.

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Moderator Rainer Stephan, der mit seiner gewohnt lockeren Art durch das Programm führte, kündigte die Majoretten-Aerobic-Gruppe an. Unter der Leitung von Heike Benz und Ulrike Richter ist diese Truppe junger Mädchen schon zum dritten Mal dabei. Erstmals hingegen stand das Quartett "Honeystyle" auf der TSV-Bühne. Die jungen Damen konnten mit ihrem Tanz "Only U" aber auf Anhieb das Publikum überzeugen.

Der zweite Ehrungsblock stand im Zeichen der Tischtennisspieler und der Leichtathleten. Auch hier konnten Meistermannschaften (TT-Damen/Jungen U15) und Meister auf Kreisebene (Nico Krieger und Christoph Ott) geehrt werden. Außerdem wurden Mehrkampfnadeln in Gold und Silber errungen. Zum Abschluss der Ehrungen konnte der Erste Vorsitzende mit Dr. Walter Parth ein Ehrenmitglied ernennen. Dem ehemals langjährigen aktiven Fußballer wurde die Ehrenurkunde und die TSV-Nadel überreicht.

Die Jugendfußballer leiteten mit ihrer Parodie auf ein Damenballett wieder zur Show über und die "New Generation" setzte mit fetzigen Country-Rhythmen noch eins drauf. Für kurze Zeit wehte der Wind des Wilden Westens durch die Halle. Unterstützt durch mutige junge Cowboys zeigten die Damen von Claudia Ernst und Anke Rehberg eine mitreißende Limedance-Darbietung. Das Publikum geizte nicht mit Beifall und Zugaberufen dieser Aufforderung kamen die Tänzerinnen und Tänzer dann auch gerne nach.

Die Theatergruppe hatte den schwäbischen Schwank "'s Glück isch a Rendviech" einstudiert. In bewährter Besetzung unter der Regie von Inge Benz zeigten die Darsteller humorvoll und schwäbisch herb die Irrungen und Wirrungen um den großen Lottogewinn. Doch nicht nur im Theater kam es zum Happy End.

gr