Lokales

Die Abstiegsangst geht um

Mit Sorgen um den Klassenverbleib in der Landesliga geht die Zweite der VfL-Basketballer in die Weihnachtspause. Nach dem 66:81 (31:44) gegen den VfL Herrenberg steht Kirchheim (6:12) auf Platz neun und damit auf einem Abstiegsplatz.

HERRENBERG Die Basketball-Landesliga wartet in dieser Saison mit einem Kuriosum auf: Die gefährdete Zone reicht bis zu Platz drei der Tabelle, wo der TV Radolfzell (10:8) nur zwei Siege mehr auf dem Konto hat. Platz vier (Herrenberg/8:10) und zehn (Biberach (6:12) trennen gar nur ein einziger Sieg.

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Umso wichtiger wäre für die zweite Garnitur des VfL am Wochenende deshalb ein Sieg gewesen. Doch die Trefferquote war, vor allem in der ersten Hälfte, zu schwach. Hinzu kam, dass der sonst sichere Dominik Eberle nicht von der Freiwurflinie (1:9) traf. Trotzdem kämpfte sich die Mannschaft von Coach Frank Müller gegen Ende dank vieler Körbe von Matti Beck und Jan Reiter auf 62:65 heran (37.), nachdem zu Beginn der zweiten Hälfte der Rückstand bereits 15 Punkte (31:46) betragen hatte. Doch Eberle vergab frei unter dem Korb, und das Team brach anschließend mental zusammen. Müller: "Wir sind nicht in der Lage, das, was bereits auf dem Teller liegt, in Sicherheit zu bringen."

mad

VfL Kirchheim:

Adler, Bantlin, Beck (29), Eberle (11), Günther, Ifuly (2), Merrill (10/1), Reiter (12), Schlipf, Strate (2).