Lokales

Die Marke "30 plus" übertroffen

Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht wurde bei der gestrigen Wahl mit 95,27 Prozent wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,29 Prozent. Schlecht äußerte sich sehr zufrieden über das Ergebnis.

RICHARD UMSTADT

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LENNINGEN Michael Schlecht hatte, was die Wahlbeteiligung anbelangt, von "30 plus X" gesprochen. "Als Einzelbewerber ist es immer etwas schwierig, die Menschen zum Urnengang zu bewegen", so seine Erfahrung mit Blick auf andere Gemeinden. Deshalb zeigte er sich von der gestrigen Wahlbeteiligung angenehm überrascht. Von den 2 009 gültigen Stimmen konnte er 1 914 oder 95,27 Prozent auf sich vereinen. Zwei Stimmen gehörten Franz Beckenbauer, obwohl der in Lenningen gar nicht angetreten war.

Lenningens neuer alter Bürgermeister will nun weiter vorantreiben und abschließen, was vor Jahren auf den Weg gebracht wurde. Den Schwerpunkt seiner Arbeit in der zweiten Amtsperiode will er auf Bildung und Betreuung legen. Dabei sind ihm auch die Themen soziale Netzwerke, bürgerschaftliches Engagement, Nachhaltigkeit und Lebensqualität sowie Förderung von Handel und Gewerbe und das alles mit einem gut kalkulierenden Blick auf die Finanzen.

Die erste Amtszeit des Lenninger Bürgermeisters endet nach acht Jahren am 14. Mai. Michael Schlecht war im März 1999 mit 64,62 Prozent der gültigen Stimmen zum Verwaltungschef gewählt worden und hatte damit seinen Mitbewerber Ralf Maier-Geißer aus dem Rennen geworfen. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 64,16 Prozent.