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Die Nachfolge rechtzeitig regeln

KREIS ESSLINGEN Die eigene Nachfolge im Betrieb regeln? Viele Familienunternehmen schieben das Thema gerne auf die lange Bank. Dabei wären sie gut beraten, sich frühzeitig damit auseinander zu setzen. Nicht nur, um die Nachfolge steuerlich und juristisch optimal zu gestalten, sondern auch im Hinblick auf die Auswahl des Nachfolgers, die Zukunftsfähigkeit und die Kreditwürdigkeit des Betriebs. Informationen dazu bietet die Kreissparkasse im Rahmen das Seminar "Betriebsübergabe und -übernahme" am 25. und 26. November.

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Das Intensivtraining richtet sich gleichermaßen an Firmenchefs und Existenzgründer. Fachkundige Referenten aus Verbänden, Kanzleien, Agenturen und Behörden informieren über Chancen und Risiken einer Betriebsübergabe und erläutern, welche Aspekte bei einer Firmenübernahme zu beachten sind. Zum Kreis der Referenten gehört auch Markus Grupp, Wirtschaftsförderer des Landkreis Esslingen. Rund 71 000 Betriebe stehen in Deutschland jährlich zur Übernahme an. Oftmals können die Alteigentümer die Zügel nicht aus der Hand geben. Sie haben ihr Lebenswerk mit viel Anstrengungen und Herzblut aufgebaut und scheuen sich davor, einen anderen ans Runder zu lassen. Häufig fehlt allerdings auch ein geeigneter Nachfolger. Rund zwei Drittel der Unternehmen finden aus dem Familienkreis keinen Nachfolger. Knapp 6 000 Firmen müssen mangels Nachfolger pro Jahr schließen eine Entwicklung, die auch im Landkreis Esslingen zu erkennen ist. Auch hier wurden in den vergangenen Jahren viele Betriebe aufgrund der ungeklärten Nachfolge aufgegeben.

Anmeldungen zu dem Seminar sind über den KundenService der Kreissparkasse unter Telefon 07 11/398-50 00 oder im Internet unter www.ksk-es.de möglich.

pm