Lokales

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Erinnerung an

frühere Zeiten

In Kirchheim läuft einiges nicht rund. Wenn der fremde Reisende mit der Bahn in Kirchheim ankommt, hat er als Erstes den Schandfleck Straßenunterführung Richtung Stadt zu durchqueren. Nach einer öffentlichen Bedürfnisanstalt braucht er gar nicht zu fragen, die gibt es nicht. Wenn er dann womöglich zu Fuß bis in die Fußgängerzone vorgedrungen ist und seine Notdurft endlich verrichten will im Bereich Stadtbücherei, wird er sich das nochmals verkneifen und einen gastronomischen Betrieb aufsuchen, damit er endlich das tolle Fachwerk-Rathaus, das Kornhaus und so weiter bei einem vielleicht sogar geführten Stadtrundgang bewundern kann.



Verlässt der Fremde die Innenstadt und macht eine kleine Rundreise durch die verschiedenen Stadtteile und bewundert dann die "gepflegten" und herunter gekommenen Haltestellen (zum Beispiel im Bulkesweg stadteinwärts), wird auf einmal klar, dass die Stadt Kirchheim für den Bereich Fußgängerzone Innenstadt etc. sehr viel Zeit und Geld ausgibt, dass so unwichtige Dinge wie öffentliche Sauberkeit ein Gefühl von Wollen ist und nichts dabei herauskommt.



Ich bin in Kirchheim geboren und habe hier auch sehr viele Hochs und Tiefs miterlebt, was die Stadt betrifft. Mir fällt als Beispiel dafür, was abgeschafft wurde, Herr Mayer ein, ein Straßenfeger, wie er im Buche steht. Er kannte seinen Bezirk in- und auswändig. Bei ihm blieb nichts liegen, im Gegensatz zu heute in den Straßen bei uns.

Erwin Feichtinger

Kirchheim, Bulkesweg



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