Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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IslamischerReligionsunterricht

Zum Artikel "Siebte Begegnung zwischen Christen und Muslimen im Katholischen Gemeindehaus Sankt Ulrich Die hier lebenden Muslime fühlen sich wohl in ihrer Stadt", Teckbote vom 28. September:

Ich bin dankbar für den erfreulichen Bericht und über die Feststellung, dass sich Muslime in Kirchheim wohl fühlen. Der dabei erörterte islamische Religionsunterricht ist eine seit langem von vielen Seiten mit Recht erhobene Forderung: Elternverbände, die beiden christlichen Kirchen und muslimische Gruppen drängen seit Jahren die politisch Verantwortlichen, hier zu handeln. Im Kultusministerium gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich damit beschäftigt. Aber es ist immer noch keine Perspektive zu sehen. Wir dürfen aus politischen und entwicklungspsychologischen Gründen unsere muslimischen Kinder in deren religiöser Entwicklung und Entfaltung nicht allein lassen beziehungsweise sie nicht Beeinflussungen aussetzen, deren Hintergründe und Dimensionen wir nicht kennen. Unsere Schulen brauchen dringend einen islamischen Religionsunterricht, der auf Deutsch und nach rechtsgültigen Lehrplänen von Lehrern, die an staatlichen Hochschulen ausgebildet sind, erteilt wird. So werden Dialogbereitschaft und gegenseitige Wertschätzung wachsen, auf denen sich unsere Gesellschaft aufbaut.

Christian Buchholz

Schuldekan

Kirchheim, Ziegelstraße

Vom Brett geschabt oderaus der Spätzlespresse?

Zum Artikel "Hummel schwingt Kochlöffel künftig im Golfclub", im Teckboten vom 8. Oktober:

Auf dem Bild zu dem oben genannten Artikel ist Hans Hummel "Koch aus Leidenschaft" bei der Arbeit zu sehen. Meiner Ansicht nach weiß ein Koch aus Leidenschaft, dass Spätzle vom Brett geschabt werden und man zumindest für das Fotoshooting! eine saubere Kochjacke anziehen kann.

Peter Gölz-Baum

Nabern, Weilheimer Straße

Zutritt verweigert

Endlich ist es so weit, und wir in Kirchheim haben wieder eine Großraumdisco. Von den Jugendlichen und Erwachsenen in der Region wird dies begeistert aufgenommen doch die Ernüchterung kam sehr schnell.

Am Freitag waren meine beiden Jungs mit Freunden begeisterte Besucher der neuen Disco. So zogen sie frohgelaunt, sauber angezogen und stocknüchtern am Samstag um 23 Uhr los, um in dem Discostadl einen schönen Abend zu verbringen. Doch weit gefehlt. Der Türsteher verweigerte ihnen sofort den Zutritt mit den Worten: "Nö, heut' nicht". Auf ihre Nachfrage, ob es denn überfüllt wäre, bekamen sie nur die Antwort: "Darüber diskutiere ich mit Euch nicht" und schickte sie weg.

Überfüllt konnte es nicht sein, da die Gäste hinter ihnen reingelassen wurden. Natürlich weiß ich, dass es andernorts auch so gehandhabt wird, aber ich kann dies einfach nicht so stehenlassen. Denn auf was muss ich mich einstellen, was muss ich anhaben oder wie muss ich aussehen, wenn ich mit meinem Mann die Disco besuchen möchte? Der Ruf der Türsteher wird garantiert durch diese Art und Weise nicht besser und auch die Besitzer der Discos sollten vielleicht mit ihrer Personalwahl etwas sorgsamer umgehen, denn es handelt sich um Menschen und um keine x-beliebige Waren, mit denen man umgehen kann, wie es einem beliebt.

Suse Hipp

Kirchheim, In den Stellegärten