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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Mehr als nur ein Ärgernis

Zum Artikel "Straßenbau Lenninger Tal betroffen Erschwerte Durchfahrt", im Teckboten vom 30. Oktober:

Diese "Erschwerte Owener Ortsdurchfahrt" dauert nun seit vielen Wochen an und ist für die Pendler/Handwerker/Lieferanten, welche in den Hauptverkehrszeiten in das obere Lenninger Tal fahren müssen, mehr als nur ein Ärgernis. Konkret ausgedrückt heißt dies, dass die "Staus" von Kirchheim, ebenso aus Lenningen kommend, jeweils auch dort beginnen. Dieselbe Situation betrifft selbstverständlich auch die Autofahrer, welche von Nürtingen kommen und an der Kreuzung Tiefenbachtal in Richtung Owen im Rückstau stehen.

Sämtliche Nebenstraßen, auch die "verbotenen", sind in dieses Chaos involviert. Für zirka acht Kilometer Entfernung bedeutet dies Fahrzeiten, zum Beispiel von Kirchheim nach Lenningen von 45 bis 60 Minuten!

Wer täglich, über nahezu sechs Wochen, diese Strecke zu fahren hat, macht sich angesichts der derzeitigen Kraftstoffpreise nicht nur Gedanken über den volkswirtschaftlichen Background, über die Belastung der Anwohner, sondern auch über die Bauplanung sowie deren Durchführung. Da auf Grund des immensen Schwerlastverkehrs über die Jahre immer wieder Straßenbauarbeiten im gesamten Bereich "Lenninger Tal" durchgeführt werden müssen, ist das Fehlen von Umleitungsmöglichkeiten der Beweis dafür, dass "Verkehrspolitik und Planung" offensichtlich noch nicht einmal ansatzweise vorhanden sind.

Wie anders wäre ansonsten zu verstehen, dass Baumaßnahmen an einem solchen "Nadelöhr" nur, um den Hinweis von Herrn Rich vom Straßenbauamt aufzugreifen, hinsichtlich der eventuell auftretenden witterungsbedingten Verzögerung, nicht im Sommer möglicherweise sogar in der Ferienzeit mit vermindertem Verkehrsaufkommen sondern im Herbst durchgeführt werden.

Warum ist es nicht möglich, die Arbeitszeit über die derzeitige von 8 bis 17 Uhr hinaus zu verlängern, um die Gesamtbauzeit zu verkürzen? Es müsste doch möglich sein, die Sperrungen räumlich und zeitlich auf das absolut Notwendige zu reduzieren.

Karl-Heinz Schwarz

Lenningen, Merzenäcker