Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Leuchtende Beispiele

Zum Artikel "Rauchverbot in der Gastronomie EU-Richtlinie soll auch in Deutschland zum Tragen kommen Gastwirte befürchten Umsatzeinbußen", im Teckboten vom 19. Januar:

Diese Diskussion ist mal wieder typisch deutsch. Die EU erlässt ein Gesetz zum Schutz der Gesundheit und was machen die Deutschen: Sie jammern und klagen, wie wenn die Welt unterginge.

Auf den Punkt gebracht: Wenn in allen gastronomischen Betrieben ohne jede Ausnahme Rauchverbot herrscht, gibt es doch gar keine Probleme. Ganz im Gegenteil. Viele Nichtraucher meiden die Gaststätten, weil dort zu viel gepafft wird. Ich meide bei Gaststättenbesuchen Lokale, die reine Räucherbuden sind. Da schmeckt mir kein Bier, geschweige denn das Essen.

Leuchtendes Beispiel für Rauchverbot in Lokalen ist Neuseeland. Dort gibt es überhaupt keine Diskussionen und auch kein Murren, wenn die Raucher vor die Tür müssen. Und neuerdings sogar Italien. Dort sprachen sich über 80 Prozent für das Rauchverbot aus. Also, Gastronomen in Kirchheim, ich frage Sie, wo ist das Problem, wenn sich alle an dem Rauchverbot beteiligen?

Und noch eine Anregung an die italienischen Gastronomen in Kirchheim: Folgen Sie dem Beispiel ihrer Landsleute in ihrer Heimat. Der Erfolg wird Sie beflügeln.

Karl-Martin Kufner

Kirchheim, Alte Weilheimer Straße