Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Das Kapital mussgut bedient werden

Zum Leitartikel "Arbeitslosigkeit Wohlfeile Rezepte", im Teckboten vom 3. März:

Ich lese den Artikel mehrmals und fühle die Hilflosigkeit unserer Politiker, egal welcher Couleur. Ich mache einen großen Sprung und finde morgen die CDU/CSU in der Regierungsverantwortung. Was würde sich dann auf dem Arbeitsmarkt ändern? Nichts, gar nichts. Warum? Lothar Spät weiß es: "Der Wirtschaft ist es egal, wer unter ihr regiert." Teckbote 11. Dezember 1998.

Das Rationalisierungspotenzial ist noch groß und wird, zusammen mit Auslagerungen, noch viele Arbeitsplätze kosten.

Warum, ja warum muss das so sein? Weil die Kapitalrendite der Konzerne erhöht werden muss. Siehe Deutsche Bank hohe Gewinne und Stellenabbau auf der gleichen Seite. Das ist kein Widerspruch, nein, denn das Kapital muss gut bedient werden, sonst wandert es fort, dorthin, wo es noch mehr gibt.

Der brave Arbeitsbürger fühlt sich dieser Entwicklung schutzlos ausgeliefert und hat Angst, weil kein Politiker dagegen ist. Doch halt, auf der gleichen Seite des Teckboten ist sogar einer abgebildet, der dagegen ist: Heiner Geissler, CDU. Er fordert seine Partei zu einer Kurskorrektur auf. Sie müsse ein Konzept anstreben, das im Gegensatz zum gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaftssystem steht." Das muss man zweimal lesen.

Heiner Geissler fürchtet eine Radikalisierung der Gesellschaft Teckbote vom 7. März 2005 denn außer Geld und Kapital gibt es ja auch noch Menschen, die in Würde, möglichst vom Ertrag ihrer Arbeit, leben wollen.

Friedrich Blum

Kirchheim, Lange Morgen

Extraeinladung

Zum Artikel "Infoabend Streit um Sendemasten", im Teckboten vom 16. März:

Über 65 Teilnehmer konnte ich an der Informationsveranstaltung zu den Mobilfunksendemasten im Schlierbacher Rathaus begrüßen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich von der Einladung (von mir selbst finanziert im Anzeigenteil) im Mitteilungsblatt der Gemeinde Schlierbach angesprochen fühlten keinen der Anwesenden habe ich persönlich eingeladen. Nicht angesprochen fühlten sich der Bürgermeister und einige Gemeinderäte, da sie vergebens auf eine persönliche Einladung warteten.

Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, Extraeinladungen zu versenden, sondern ich gehe davon aus, dass es um das sehr interessante Thema ging und nicht um formale Einladungsrituale. Ich hoffte, dass viele interessierte Bürgervertreter auf Grund der interessanten Thematik und wegen der eigenen Betroffenheit an dieser Veranstaltung teilnehmen würden, lehnte man doch in der Sitzung des Gemeinderats am 26. Juli 2004 die Errichtung einer Mobilfunkantenne auf dem Schlierbacher Rathaus einstimmig ab.

Weit gefehlt, es herrscht "Verärgerung" über die fehlende persönliche Einladung. Mein Tipp an die Gemeindevertreter, fühlen sie sich zu meinen Veranstaltungen eingeladen wie 65 Mitbürgerinnen und Mitbürger auch sie sind gern gesehene Gäste.

Klaus Schäffer

Schlierbach, Teckstraße

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