Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Wo bleibt die Logik?

Zum Artikel "Politikerinnen mit ungebremstem Gestaltungswillen", im Teckboten vom 17. Februar:

Strommasten und Windräder tragen beide massiv zur Verschandelung der Landschaft bei. Bis dahin liegt die SPD richtig. Nur die 170 000 Strommasten stehen schon. Daran wird die Frau mit dem "ungebremsten Gestaltungswillen" sicher nichts ändern. Aber warum soll mit dem Bau von Windrädern bei uns die Landschaft noch zusätzlich verunstaltet werden?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft diese Geräte zum Beispiel am Albtrauf bei Hohenstadt/Westerheim still stehen und das trotz Wind. Insoweit sehe ich den Nutzen solcher Anlagen als sehr eng begrenzt zumindest bei uns im "Ländle". Jedenfalls ist der Eingriff in das Ökosystem damit nicht zu rechtfertigen. Ein Geheimnis hat die SPD-Kandidatin noch für sich behalten: Wie wird der Strom von den Windrädern zum Verbraucher transportiert? Doch nicht etwa mit Strommasten?

Gunther Zizelmann

Kirchheim, Bulkesweg

Umfassende undzeitnahe Informationen

Zum Artikel "Vom Prinzip Hoffnung bis zappenduster", im Teckboten vom 8. Februar:Dass der Glaube an das "Prinzip Hoffnung" für eine erfolgreiche Kommunalpolitik nicht ausreicht das müssten die Verantwortlichen eigentlich schon längst gemerkt haben zeigen in Ohmden einige Vorgänge, die "Zappenduster" verlaufen sind. Vor diesem Hintergrund bitte ich den Ohmdener Gemeinderat, die Ohmdener Bevölkerung umfassend über bisher "gehüteten" Probleme zu informieren, auch wenn sie schon Jahre zurückliegen. Diese Fälle haben meines Erachten dazu beigetragen, dass es mit der Haushaltslage der Gemeinde Ohmden so "zappenduster" aussieht.

Was war der Auslöser, dass die Haushaltsplanung und die Finanzverwaltung vom Ohmdener Bürgermeisteramt zu einer anderen Kommune ausgelagert wurde? Das kostet die Gemeinde jährlich zusätzlich Geld. Wieso hat die Gemeinde Ohmden bei Ausbau der Hauptstraße nicht im möglichen Umfang Fördermittel aus dem Dorfentwicklungsplan des Landes erhalten?

Wieso wird die Erschließung des Industriegebiets "Berbach" zusammen mit dem Baugebiet "Grubäcker" "in einem Topf" abgerechnet, obwohl diese beiden Gebiete weder zeitlich noch räumlich in irgendein Zusammenhang stehen? Was soll durch dieses Vorgehen vertuscht werden? Die Frage nach den Gesamtkosten für das Gebiet "Berbach" die Ohmdener Haushalt belasten stelle ich hier gar nicht mehr, weil nach Behördenauskunft dies unter den "Datenschutz" fällt.

Liegen "noch weitere Leichen im Keller"? Falls die Verantwortlichen der Gemeinde Ohmden sich gegenüber den Bürgern weiterhin nicht sehr auskunftsfreudig zeigen, wäre es sicher eine dankbare Aufgabe für die Presse, solche Fragen zu recherchieren und über die Hintergründe zu berichten. Ich zähle es aber nach wie vor zu den Aufgaben eines Gemeinderatsgremiums, auch über unangenehme Tatsachen die Bevölkerung zeitnah und umfassend zu informieren. Wenn dies schon in der Vergangenheit geschehen wäre, würde in Ohmden vielleicht heute Manches anders aussehen.

Ernst Frank

Ohmden, Zeller Straße

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.