Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Erfreuliche Sanierung

Zum Thema "allgemeiner Unmut über die Geldverschwendung der Stadt" ein Positivbeispiel: Die Sanierung des Radwegs an der Lindach.

Nachdem ein allgemeiner Unmut über die "Geldverschwendung" der Stadt immer wieder zu hören und zu lesen ist, will ich doch eine ganz erfreuliche Feststellung hinzufügen: Der Radweg an der Lindach, Fortsetzung der Unteren Steinstraße, Richtung Schlossgymnasium, ist frisch gemacht, glatt, sauber, sogar etwas breiter als bisher. Da es für mich unter anderem die Zufahrt zum Freibad ist und mir das Wetter in diesem Sommer zahlreiche Fahrten gestattete, habe ich fast täglich festgestellt, dass die Rillen und Macken in diesem vielbefahrenen Weg (besser: das bisschen Weg zwischen all den Rillen und Macken) recht gefährlich waren, sie erschwerten oder verhinderten oftmals ein Ausweichen. Im Gespräch mit anderen Bürgern erlebte ich die (inzwischen verfestigte) Einstellung: "Es ist doch kein Geld da". Umso erfreulicher ist, dass es doch gereicht hat. Die Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums werden sich nach den Ferien freuen.

Margaretha Leiber

Kirchheim, Stuttgarter Straße

SchildbürgerstreichAuch die geplante "freundliche Toilette" ist keine Ideal-Lösung, aber natürlich besser als nichts. Dazu möchte ich von den gescheiten Kirchheimer Stadträten noch wissen, welche Gaststätten, Cafes oder Kaufhäuser am frühen Morgen geöffnet sind. Die bereits vorhandenen Toiletten deshalb zu schließen, halte ich für einen Schildbürgerstreich.

Es ist eine Frechheit und Unverschämtheit von Gemeinderat und Verwaltung der Stadt, wie hier mit dem Bürger und Steuerzahler umgegangen wird. Ein großes neues Parkhaus zu bauen ohne Toilette ein Schildbürgerstreich. Man kann doch 50 Cent Gebühr für die Benutzung verlangen, dann ist doch Geld für die Reinigung vorhanden. Da muss ja kein Geld verdient werden wie an den Parkuhren und mit den Strafzetteln für die Autofahrer.

Menschen, die eine Toilette nicht ordentlich verlassen, wird es immer geben, unter allen Völkern. Deswegen schließt doch keine Stadt außer vielleicht Kirchheim die vorhandenen Toiletten. Und wenn dann schon so gespart werden muss, dann bitte auch die Toiletten im Rathaus und den umliegenden städtischen Gebäuden schließen.

Ich rufe alle Kirchheimer Bürger und Steuerzahler auf, sich gegen solche frechen und blödsinnigen Machenschaften zu wehren. Noch ist Zeit.

Hans Häderle

Kirchheim, Laubersberg

Nette ToiletteEs wird momentan einiges über die Toiletten in Kirchheim geredet und geschrieben. Nicht gesehen wird, wie stark die Qualität der Toiletten gefördert wird und dies im Ausbaustadium zusätzlich Gelder freisetzt.

Die jetzigen Toiletten sind in keinem ordentlichen Zustand und für Outsourcing sind vier öffentliche Toiletten schlichtweg zu wenig. Wir haben momentan Reinigungskosten von knappen 50 000 Euro und mit einer Schweinemarkttoilette würde dies nicht weniger werden; in dieser Rechnung sind weder die Erschließungskosten Schweinemarkttoilette noch die Renovierungskosten wegen Vandalismus mit einberechnet. Es sind momentan zwei Behindertentoiletten vorhanden, wobei eine wegen der Enge an der Türe kaum zu benutzen ist. Wickelräume für Frauen sind nicht vorhanden.

Sieht man nun die Möglichkeiten der "netten Toilette", so haben wir hier tagsüber das fünffache an Toiletten. Nachts haben wir die gleiche Anzahl von Toiletten, wobei die abgeschiedenen und düsteren Ecken, wie bei Bücherei und Schweinemarkt, nicht zu vergleichen sind mit den sauberen und hellen Toiletten der Gastronomie.

Dass immer etwas besser, geschickter, größer, schlanker oder billiger gemacht werden kann, steht außer Frage.

In der finanziellen Lage der Kommunen sollten die Bewohner der Städte froh sein, wenn kreative Lösungen zur Verbesserung der Städte erarbeitet werden. Und in anderen Städten funktioniert es doch tadellos. Warum denn schon vorher ablehnen? Gerd Mogler Christliche Initiative Kirchheim Kirchheim, Alemannenstraße

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