Lokales

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Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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Ängste werdengezielt geschürt

Zur Diskussion um den Sonderlandeplatz Hahnweide:

Zu Beginn ein Zitat: "Die Bürgerinnen und Bürger rund um die Hahnweide haben allen Grund, sorgenvoll in die Zukunft zu blicken". Schon möglich. Und weshalb? Wegen der Mehrwertsteuererhöhung, drohender Arbeitslosigkeit, Rentenlücke, Afghanistan, Klimaerwärmung? Weit gefehlt. Die Kirchheimer haben ganz andere Sorgen. Die Hahnweide soll Sonderlandeplatz werden.

Alle Beteiligten äußern den Wunsch, dass an der Hahnweide alles bleibt wie es jetzt ist. Wozu werden dann Bürgerinitiativen benötigt? Es geht eben nicht um den Status Quo, es geht um etwas anderes. Warum vertreten die Interessengruppen nicht ganz offen ihr eigentliches Ziel, nämlich den Flugbetrieb an der Hahnweide allgemein einzuschränken. Wenn es in der Vergangenheit an der Hahnweide Vorgänge gab, die den Interessengruppen nicht gepasst haben, wurde mit der Luftaufsichtsbehörde gedroht. Ist nunmehr die paradoxe Situation gegeben, dass sich die Nutzer der Hahnweide mit den Interessengruppen gegen das Regierungspräsidium verbünden sollen? Es ist doch einfach albern, im Zusammenhang mit der Umwidmung zum Sonderlandeplatz mit der Möglichkeit eines "Echterdingen 2" an der Hahnweide Ängste zu schüren.

Klaus Weirich,

Rappen, Lindorf

Schreck amSchweinemarkt

Nachdem ich schon viel über den Kreisverkehr am Schweinemarkt gelesen habe und auch schon oft im Kreisverkehr gefahren bin, musste ich Folgendes erleben:

Ich war zum ersten Mal im Parkhaus und fuhr guter Dinge die Ausfahrt hoch. Es war circa 16 Uhr, es herrschte starker Verkehr und ich stand geduldig in der Ausfahrt und wartete bis von links niemand mehr kam. Ich fahre an und bekomme einen großen Schreck: von der Schlierbacher Straße her schießt ein Auto geradewegs über die markierte Mitte und biegt unmittelbar vor mir ab.

Würde hier nur eine Stange stehen oder ein Markierungszeichen, dann wäre dies nicht möglich.

Dorothee Kaufmann

Eichendorffstraße, Kirchheim

Unglaubwürdig

Zum

Artikel "Der Kirchheimer Gemeinderat verabschiedet die Haushaltssatzung 2007 Die Schülestraße bleibt im Plan", im Teckboten vom 22. Dezember:Im Teckboten vom 22. Dezember wurde über die jüngste Gemeinderatssitzung berichtet. Die CDU stellte den Antrag, auf den Schulneubau der Freihof-Realschule zu verzichten. Eine Partei, die sich auf die Fahnen schreibt, "Kinderland" und "familienfreundlich" zu sein und Bildung als vorrangiges Ziel anführt, setzt den Rotstift ausgerechnet bei einer Schule an, um Kosten einzusparen.

Der zweite Antrag der CDU zielte auf die Bereitstellung von 100 000 Euro für eine Planung zur Verkürzung des Tunnels der Nordwesttangente ab. Den Bürgern wurde damals die lange Tunnelversion vorgegaukelt und jetzt wird kurzerhand Geld für Planungen verpulvert, von denen damals nie die Rede war.

Liebe Gemeinderäte der CDU, als Bürger fühlt man sich von Ihnen hintergangen. Anstatt Geld in die Planung und den Bau teurer und unnötiger Straßen zu investieren, sollten Sie lieber in unser aller Zukunft investieren, in unsere Kinder. Sie machen sich sonst sehr unglaubwürdig und nicht wählbar.

Carola Rothschink,

Saarstraße, Kirchheim

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