Lokales

Die SG Teck bekommt weiblichen Zuwachs

Nachdem der TSV Owen und der TSV Weilheim vor knapp einem Jahr die männliche Handball-Jugend zur SG Teck zusammengeschlossen haben, folgt in diesem Jahr die fast logische Konsequenz: Auch bei den Mädchen werden die Teams beider Vereine in Zukunft in den Farben der SG Teck auflaufen.

OWEN/WEILHEIM Den ganz großen Erfolg Ziel war der Sprung in die Verbandsklassen der Jugend hat die SG Teck auf den ersten Blick zwar verpasst. Mit dem Bezirksmeistertitel in der A-Jugend männlich dürfen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine trotzdem bestätigt fühlen. Das Fernziel lautet: die eigenen Talente für die beiden Stammvereine aus Weilheim und Owen zu fördern und in die Herrenmannschaften zu integrieren.

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Dies ist in dieser Saison vor allem den Teckstädtern gelungen, die mit Steffen Klett, Heiko Hoyler, Matthias Carrle und Sascha Meißner gleich vier "junge Wilde" in der 1. Mannschaft debütieren ließen. Auch Owens Neu-Trainer Christoph Winkler weiß, welche Juwelen er im Kader hat. Bei den Limburgstädtern steht allen voran Björn Bachofer und Jürgen Autenrieth auf dem Sprung in die 1. Mannschaft. Die Chancen des Weilheimer Nachwuchses auf mehr Spielanteile in der neuen Saison steigen durch die Verpflichtung von Neu-Trainer Peter Schmauck, der in der Vergangenheit stets auf die Jugend setzte.

Ziel der Spielgemeinschaft ist, die talentierten Spielerinnen und Spieler der beiden Vereine ab der B-Jugend zu fördern und damit eine Basis für die aktiven Mannschaften zu schaffen. Nach einjähriger Eingewöhnungsphase steckt man sich mit der Qualifikation für die Verbandsklassen die Ziele bei der männlichen A- und B-Jugend ebenso wie in der weiblichen B-Jugend recht hoch. Owens Noch-Trainer Rico Wackershauser wird in der männlichen Jugend sein Handballwissen weiterhin an die Jugendspieler und -trainer weitergeben. Wie in der vergangenen Saison wird er die männliche A-Jugend hauptamtlich betreuen.

Von der E- bis zur C-Jugend wollen die beiden Stammvereine mindestens ein Team pro Verein stellen, um einen gesunden Unterbau zu gewährleisten. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Spieler(innen) in der anderen SG-Mannschaft aushelfen können. Ebenso wird man in der weiblichen A-Jugend mit einer Weilheimer und einer Owener Mannschaft antreten, da den Trainern je ein vollzähliger Kader zur Verfügung steht. Denkbar auch, dass beide Vereine mit einer gemeinsamen, schlagkräftigen Truppe die Qualifikationsspiele und Sommerturniere bestreiten werden. Die Weichen zur HVW-Qualifikation wurden bereits gestellt. Die B-Jugend-Teams und die männliche A-Jugend trainieren gemeinsam in Owen und in Weilheim.

Mit der Erweiterung der SG Teck bietet sich für beide Vereine die Möglichkeit, zukünftig auch bei den Damenmannschaften den Sprung über die Bezirksklasse hinaus zu schaffen. Hoffnungen ruhen vor allem auf der B-Jugend, die gleich sieben Bezirksauswahlspielerinnen in einer Mannschaft vereint. Zum Selbstläufer wird die Sache freilich nicht werden, dies haben der letztjährige Zusammenschluss der männlichen Teams und die anfänglichen Abstimmungsprobleme gezeigt.

Die Heimspiele werden auch künftig in beiden Sporthallen stattfinden. Die Jugendleiter Siegfried Lehmann auf Weilheimer Seite und Marc Bader für den TSV Owen legen großen Wert auf Integration. Keiner will die Teck nach Weilheim oder die Limburg nach Owen holen, vielmehr möchte man mit dem Schulterschluss die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine weiter vertiefen und auch in Zukunft leistungsorientierten Handball rund um die Teck bieten. Gezeigt hat dies bereits die männliche A-Jugend, die bei ihrem Spiel gegen den Vize-Meister aus Grabenstetten (39:38) die zahlreichen Zuschauer in der Owener Teckhalle mit attraktivem Handball restlos begeisterten.

ba