Lokales

Die Stadt bewegt sich

SPD unterstützt Bildungs- und Wirtschaftspolitik

Kirchheim. Peter Bodo Schöllkopf stellte seine Haushaltsrede für die SPD-Fraktion unter das Motto „Kirch­heim bewegt sich“. Als erfreulich empfand er es zunächst, dass sich der Schuldenstand der Stadt kontinuierlich nach unten bewegt. Dennoch bezeichnete er die Entschuldung nicht als „Wert an sich, wenn gleichzeitig Substanzverluste im Hoch- und Tiefbaubereich auflaufen, die uns am Ende wesentlich teurer kommen“.

Kirchheim bewege sich auch für eine starke Wirtschaft. Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen, sei die beste Sozialpolitik. Die SPD-Fraktion befürworte weiterhin eine IKEA-Ansiedlung in Kirchheim. Außerdem kommt der Wirtschaft auch noch eine ganze Reihe anderer kommunalpolitischer Aktivitäten zugute: „Eine familien-, kinder-, behinderten- und seniorenfreundliche Stadt ist ebenso ein Standortvorteil wie die ab Ende 2009 einfahrende S-Bahn, aktive Sport- und Bewegungsangebote, ein vielfältiges Kulturangebot sowie die Nähe zur Schwäbischen Alb.“

Gute Sozial- und Wirtschaftspolitik sei im 21. Jahrhundert vor allem auch die Bildungspolitik, stellte Peter Bodo Schöllkopf fest. Deshalb müsse sich der Gemeinderat für ein beitragsfreies erstes Kindergartenjahr bewegen. Eine Verbesserung der Kernzeitenbetreuung, der Ferienbetreuung und erweiterte Öffnungszeiten der Kindergärten und Kindertagesstätten regt die SPD ebenso an.

Was die Schulen betrifft, schlug Peter Bodo Schöllkopf vor, die Mensaerweiterung an der Alleenschule bereits 2009 zu planen und im Jahr 2010 auszuführen. Die Sachkostenbeiträge für Schulen seien – unabhängig von den jeweiligen Schularten – um 20 Prozent zu erhöhen, „damit Kirchheimer Schüler später noch mehr bewegen können.“

Kirchheim bewege sich auch für lebendige Ortsteile: So werde Jesingen durch das Sanierungsprogramm noch attraktiver. Ähnliches erhofft sich Peter Bodo Schöllkopf vom Sanierungsprogramm „Die soziale Stadt“ für Ötlingen. Auch in Lindorf unterstützt die SPD-Fraktion die Verbesserung der Kreuzung in der Ortsmitte „bezüglich der Sichtverhältnisse und der Geschwindigkeit“. Für die Naberner Gießnauhalle machte sich der Redner für einen frühzeitigen Baubeginn stark. Sollte der Zuschuss erst später kommen, sei er nicht verloren, sondern lediglich vorfinanziert. Sportliche Betätigungen würden auch andere Projekte fördern, etwa das neue Hallenbad, die Raunersporthalle, der Skaterpark – oder auch die „Hopfseile“, die Schöllkopf am Ende seiner Rede verteilte. vol

,,,,,;1. Kirchheim-Teck-Fonds auflösen und Vermögen als Festgeld anlegen

,,,,,;2. Erstes Kindergartenjahr beitragsfrei

,,,,,;3. Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung fördern

,,,,,;4. Eine Gruppe der Kindertagesstätte soll von 6 bis 18.30 Uhr geöffnet sein

,,,,,;5.1. Aufstockung der Kernzeitenbe­treuung

,,,,,;5.2. Konzept zur Ferienbetreuung

,,,,,;5.3. Schulübergreifendes Gesamtkon­zept bis 2009

,,,,,;6. Mensaerweiterung Alleenschule vorziehen

,,,,,;7. Sachkostenbeitrag für Schulen erhöhen

,,,,,;8. Ermäßigte Mensapreise für sozialpassberechtigte Kinder

,,,,,;9. Bei Landesstiftung Antrag auf Mittelzuweisung für Sprachförderung stellen

,,,,,;10.1. Teilnahme am Projekt „Menschen mit Demenz“

,,,,,;10.2. Selbsthilfe und Ehrenamt in der Pflege fördern

,,,,,;10.3. Sachstandsbericht zum Aufbau eines Pflegestützpunkts

,,,,,;11. Schulsozialarbeit an Alleen-, KW- und Raunerschule aufstocken

,,,,,;12.1. Selbstverpflichtung, CO2-Emissionen bis 2020 um 35% zu senken

,,,,,;12.2. Energieagentur beauftragen, Strategien zur Umsetzung zu erarbeiten

,,,,,;12.3. Energieingenieursstelle im Amt für Hochbau und Gebäudemanagement

,,,,,;13. Vorzeitigen Baubeginn für die Gießnauhalle beantragen

,,,,,;14. Busanbindung zur Messe prüfen

,,,,,;15. Bericht über DSL-Versorgung

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