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Dieter Planck erhält Pfisterer-Preis 2006

KÖNGEN Am 22. Januar 2006 zeichnet der Geschichts- und Kulturverein Köngen Professor Dr. Dieter Planck, den Präsidenten des Landesamts für Denkmalpflege, für seine besonderen Verdienste um die Erforschung und den Erhalt des römischen Köngen mit dem Daniel-Pfisterer-Preis aus. 1971 war Planck zum ersten Mal nach Köngen gekommen. Aufgrund seiner intensiven Mitwirkung und der von ihm geleiteten zahlreichen Ausgrabungen gelang die weitere Erforschung der römischen Besiedlung Köngens.

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Das war die Grundlage dafür, dass das Kastellgelände als herausragendes Kulturdenkmal anerkannt und 1974 wegen der besonderen geschichtlichen und heimatkundlichen Bedeutung in das Denkmalbuch Baden-Württemberg eingetragen wurde. Ebenso unterstützte Professor Dr. Planck maßgeblich die Konzeption des Römermuseums als Teil des neuen Römerparks Köngen. Nicht zu unterschätzen sind auch seine Unterstützung und Fürsprache bei der Sanierung des Köngener Schlosses.

Der Daniel-Pfisterer-Preis wird seit 2000 alle zwei Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren der Landeshistoriker Professor Dr. Otto Borst, der Fossiliensammler und Freizeitpaläontologe Robert Flaig und der Leiter der Musikschule Köngen/Wendlingen, Jörg Dobmeier. Im Gedenken an Daniel Pfisterer, der von 1699 bis 1728 Pfarrer in Köngen war, und an sein außergewöhnliches Talent als Maler und Dichter, ehrt der Geschichts- und Kulturverein Menschen, die sich um Geschichte und Kultur verdient gemacht haben, wobei durchaus auch an jene gedacht wird, die nicht immer im Rampenlicht stehen.

pm