Lokales

Diözesanrat: Wähler setzen auf Kontinuität

KREIS ESSLINGEN Bei der Wahl der Vertreter des Dekanats Esslingen-Nürtingen im Diözesanrat des Bistums Rottenburg-Stuttgart setzten die Wähler auf Kontinuität. Alle drei der Gewählten waren bisher schon im höchsten Gremium der Katholiken im Lande vertreten. Die höchste Stimmzahl und den Sitz für das ehemalige Dekanat Nürtingen erreichte Simone Mayer aus Köngen. Die 29-jährige Lehrerin engagierte sich bisher schon im Ausschuss Schule und Religionsunterricht des Diözesanrats. Das Mandat des früheren Dekanats Esslingen errang mit zweithöchster Zustimmung Dr. Johannes Warmbrunn (52) aus Esslingen-Zollberg, der im Sozialministerium in Stuttgart tätig ist. Der Arzt und Vater von drei Kindern ist auch Zweiter Vorsitzender des Dekanatsrats Esslingen-Nürtingen. Die dritte Position geht an Beate Schwarz, die in der Münstergemeinde Sankt Paul in Esslingen ehrenamtlich tätig ist. Besonders das Thema Familie hat es der 45-jährigen Berufsschullehrerin und Mutter dreier Kinder angetan. Ersatzmitglieder sind Gerhard Heckel aus Kirchheim, Rolf Siebert aus Nürtingen und Rosemarie Maier aus Deizisau. Die Wahlbeteiligung lag bei 65 Prozent.

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Der Diözesanrat ist das Parlament der zwei Millionen Katholiken in Württemberg. Als Kirchensteuervertretung beschließt er den Haushalt der Diözese und die Höhe der Finanzmittel, die an die Pfarreien gehen.

Neu gewählt wurde auch der Priesterrat des Bistums, der die Interessen der Geistlichen vertritt. Die Pfarrer des Dekanats wird weiterhin der stellvertretende Dekan und Wendlinger Pfarrer Paul Magino vertreten. Auch der Vertreter der Priester im Ruhestand kommt mit Walter Stöffelmaier aus dem Landkreis Esslingen.

pm