Lokales

Diskussion um "Titanic"zieht weitere Kreise

KREIS ESSLINGEN Die Kündigung des Satiremagazins "Titanic" an der Fritz-Ruoff-Schule auf dem Nürtinger Säer (wir berichteten) und die Stellungnahme von Landrat Heinz Eininger in einer Pressemitteilung rufen nun die SPD-Kreistagsfraktion auf den Plan: Deren Vorsitzende Sonja Spohn beantragt für ihre Fraktion eine Erörterung des Sachverhaltes um das Satireblatt "Titanic" sowohl im Ältestenrat als auch im Kultur- und Schulausschuss. "Grundsätzlich geht es für uns in diesem Zusammenhang um die Möglichkeiten und Grenzen einer Einflussnahme und die Gewährleistung von Entscheidungsspielräumen von Schulen", heißt es in dem Antrag weiter.

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Der Vorstand der SPD-Kreistagsfraktion sei von erbosten Bürgern gebeten worden, diese Angelegenheit in den entsprechenden Gremien anzusprechen. Grund der Verärgerung sei vor allem die Art und Weise, wie es zur Kündigung des Abonnements gekommen sein soll, aber auch Inhalt und Tenor der Stellungnahme des Landrats. So weise Eininger einerseits darauf hin, dass es in der pädagogischen Verantwortung und der Budgetzuständigkeit der Schulleitung liege, über die Beschaffung zu entscheiden. Andererseits zweifle er dann aber daran, dass die Schulleitung ihr Auswahlermessen sorgfältig ausgeübt habe.

pm