Lokales

Dramatischer Einsatz bei Hubschrauberabsturz

In der Rettungsstation der Bergwacht Lenninger Tal in Donnstetten konnte Bereitschaftsleiter Hans-Dieter Layh neben zahlreichen Gästen auch den Vertreter der Landesleitung Jörg Braun begrüßen.

RÖMERSTEIN Nach der offiziellen Eröffnung der Hauptversammlung gab der Bereitschaftsleiter bekannt, dass von den 39 aktiven Mitgliedern im vergangenen Jahr insgesamt 6160 Stunden im Bereitschafts- und Rettungsdienst geleistet wurden. Weiter wurden neben diesen Tätigkeiten weitere 7230 Stunden in der Rufbereitschaft geleistet. Zahlreiche Arbeitsstunden wurden für die Unterhaltung der Rettungsstation und der Außenanlage in Donnstetten sowie beim Innenausbau des neuen Rettungsfahrzeuges erbracht.

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Dieses neue Rettungsfahrzeug hat die Vereinskasse erheblich belastet, obwohl man einen finanziellen Beitrag von Landesmitteln und Förderbeiträge erhalten hat. Hans-Dieter Layh erinnerte an den dramatischen, gemeinsamen Einsatz bei dem Hubschrauberabsturz am 28. September mit den Bergwachtkameraden aus Göppingen und Wiesensteig als beispielhaftes Ereignis. In diesem Zusammenhang richtete er einen Appell an die Jugendlichen, sich dem Rettungsdienst anzuschließen.

Der technische Leiter Winter, Kurt Röck, sprach in seinem Bericht von sechs Abtransporten von Verletzten, weiter von zwei Totenbergungen und einer Vermisstensuche. Weiter wurden einige Erste Hilfeleistungen, so auch bei zwei Verkehrsunfällen geleistet. Dafür wurden insgesamt 3755 freiwillige Arbeitstunden geleistet.

Den Rückblick über die Arbeit im Sommer trug der technische Leiter Sommer, Klaus Schmitt, vor. "Zwei Bergungen, darunter eine Totenbergung, sowie besonders der Einsatz bei dem Hubschrauberabsturz haben den beteiligten Bergwachtleuten alles abverlangt", sagte er. Neben den Übungen und Gruppenabenden stand die Fortbildung in der Sommerrettung im Vordergrund. Dazu führte der Bericht insgesamt 2405 freiwillige Einsatzstunden auf.

Andreas Höpfner, Hüttenwart der Rettungsstation Donnstetten, bedankte sich bei seinen Helfern für die Unterstützung bei der Renovierung, damit das 40-jährige Bestehen der Rettungsstation auch gefeiert werden kann.

Bereitschaftsarzt Dr. Falk Henkel übernahm im vergangenen Jahr die Gestaltung von vier Gruppenabenden und war bei verschiedenen Einsätzen mit dabei. Er bescheinigte den Mitgliedern der Bereitschaft, dass ihr Vorgehen bei der Versorgung von Verletzten denen der Profis gleichkommt und der Ausbildungsstand hervorragend ist.

Durch die Anschaffung eines Rettungsfahrzeuges sind erhebliche finanzielle Belastungen entstanden. Trotzdem sei man noch, so Kassierer Rolf Groh, mit einem blauen Auge davongekommen.

Jörg Braun, Vertreter der Landesleitung, ehrte bei der Hauptversammlung auch verdiente Mitglieder. Von den Fördermitgliedern wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Dr. Gunter Bauer, Bruno Benz, Hans-Jörg Dangel, Werner Eisenhut, Hanspeter Eistetter, Siegfried Giese, Fritz Goll, Uli Haese, Reinhold Höger, Dietmar Jaus, Jürgen Nebel, Kurt Nething, Dieter Schlecht, Eberhard Schmid und Helmut Schumann. Bei den Aktiven wurden geehrt für zehn Jahre Mitgliedschaft Stefan Becker und Andreas Höpfner, für 25 Jahre Klaus Schmid und Jürgen Schmierer sowie für 30 Jahre Andrea Besemer, Peter Bischof und Albrecht Kauderer.

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