Lokales

Drei Dutzend Kids sind mit Feuereifer bei der Sache

Wie wertvoll ein vernünftiger Pakt mit den Wetterfröschen ist, zeigte sich anlässlich des alljährlichen Jugendcamps der Tennisabteilung des VfL Kirchheim. Weil der ursprünglich für volle drei Tage prognostizierte Regen bis auf ein paar Tropfen nicht stattfand, war die Stimmung unter den gut drei Dutzend Kids durchgängig gut.

KIRCHHEIM Die Wetterfrösche meinten es gut mit der VfL-Tennisjugend. Die bedankte sich dafür und war beim Jugendcamp, das seit über 25 Jahren besteht, mit Begeisterung bei der Sache.

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Auch dieses Jahr herrschte viel Andrang, wurde die Kapazitätsgrenze von rund 30 Mädchen und Jungen bei der Anmeldung übertroffen. Die VfL-Jugendleiterinnen Dagmar Heile-mann und Andrea Eininger hatten das Jugendcamp hervorragend organisiert. Viele Mütter hatten mit fleißiger Küchenarbeit mitgeholfen, dass die Kinder gut verpflegt wurden. Außerdem stand ein erprobtes Team aus jungen und erfahrenen Betreuern und Trainern zur Verfügung. Unterm Strich: Das VfL-Jugendcamp machte riesigen Spaß.

Etwas bange hatten die Verantwortlichen im Vorfeld den Wetterbericht verfolgt. Der verhieß für die drei Tage nichts Gutes. Doch der mit den Wetterfröschen schon vor Jahren geschlossene Gutwetter-Pakt für das VfL-Tennis-Jugendcamp hielt auch in diesem Jahr. Nur am Ende des zweiten Tages weinte der Himmel in der letzten Stunde etwas in dieser Zeit ging's in die trockene Halle.

Das Hauptaugenmerk an den drei Tagen galt naturgemäß dem Tennisspiel. Dazu wurden die jungen Teilnehmer in mehrere Gruppen eingeteilt: Anfänger ohne Vorkenntnisse, Anfänger mit Vorkenntnissen, Teilnehmer mit Grundkenntnissen, Gruppen für Mannschaftsspieler. Mit Feuereifer betrieben besonders die Anfänger das Spiel mit der gelben Filzkugel. Nicht nur das Tennisspielen machte den Kids Spaß, auch das umfangreiche Rahmenprogramm begeisterte sie. Teilweise begleitet von Musik und angeleitet von VfL-Betreuer Armin Brand, machten die Kinder spielerische und aerobicähnliche Bewegungen und Übungen, um auch die motorische Entwicklung zu unterstützen. Andere Spielarten hatten zum Ziel, Reaktion, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und das Gleichgewichtsgefühl zu schulen. Vor allem das Baseball ähnliche Spiel mit dem zu schlagenden und zu fangenden Tennisball löste unter den jungen Teilnehmern Begeisterung aus.

Am letzten Camp-Tag sollte das Gelernte bei den jüngeren Teilnehmern mit dem "Snoopy-Test" und bei den älteren Teilnehmern mit einem Turnier umgesetzt werden. Ungeachtet der Resultate gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde und ein Gruppenfoto als Erinnerung.

Am Ende war der Abteilungsvorsitzende mit dem Ablauf hoch zufrieden. Günther Kirchner zollte allen Organisatoren, Helfern und Teilnehmern ein dickes Lob.