Lokales

Ehrung für Schwarz

Er ist Kirchenmusiker aus Passion: Seit nun vierzig Jahren ist Klaus-Günter Schwarz Chorleiter, seit 26 Jahren leitet er den Schlierbacher Kirchenchor. Am morgigen Sonntag wird er für seinen Einsatz im Anschluss an den Gottesdienst mit einem Empfang im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Schlierbach geehrt.

VOLKMAR SCHREIER

Anzeige

SCHLIERBACH "Musik hat mir immer schon Freude gemacht", sagt Chorleiter Schwarz. In einem Kirchenchor sang er schon, als er von seinem damaligen Orgellehrer, dem früheren Kantor der Kirchheimer Martinskirche Ernst Leuze, gefragt wurde, ob er nicht den Owener Kirchenchor als Chorleiter übernehmen wolle. Schwarz ergriff die Chance und begann, neben der beruflichen Ausbildung her, noch den Kurs für Chorleitung zu besuchen.

So wurde Klaus-Günter Schwarz 1966 Chorleiter des Owener Kirchenchors, den er bis 1986 leitete. Von 1978 bis 1982 leitete er auch den Jugendchor in der Teckstadt. In seiner Anfangszeit im Lenninger Tal gab er auch Klavierunterricht. Nicht ohne Stolz stellt Schwarz heute fest, dass dabei so einige gute Musiker darunter waren. Parallel zu seinem Owener Engagement übernahm Schwarz ab 1980 auch den Schlierbacher Kirchenchor, dem er bis heute als Leiter treu geblieben ist.

Gerne erinnert er sich an so manches Highlight in seiner 40-jährigen Chorleitertätigkeit zurück. Festkonzerte, festliche Konzertgottesdienste oder ein Konzert mit zwei Teilen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach: Es gibt viele Konzerte und Chorauftritte, an die Schwarz schöne Erinnerungen hat. Klaus-Günter Schwarz erarbeitet mit seinem Chor jedoch nicht nur Klassiker und Standardwerke der Chorliteratur. Aus seiner eigenen Feder stammen mittlerweile auch rund 20 Chorsätze zu neueren Liedern.

Sehr am Herzen liegt im auch, Nachwuchssänger für den Schlierbacher Kirchenchor zu gewinnen. Dazu initiiert er immer wieder Projektchöre, oftmals auch mit dazugehöriger Band, um so auch junge Menschen für das Chorsingen zu begeistern. Nach 40 Jahren den Taktstock aus der Hand legen möchte Schwarz nicht: "Ich bin zu jung zum aufhören", sagt er.