Lokales

Eigene Räume für Jugendarbeit

Junge Mitglieder der neuapostolischen Kirche können sich freuen. Sie haben in Weilheim im Tobelwasenweg 28 nun eigene Räumlichkeiten. Jugendliche des Kirchenbezirks Kirchheim haben in den vergangenen sechs Monaten die leer stehenden Firmenräume zu einem Jugendzentrum umgebaut. Jetzt fand die feierliche Eröffnung statt.

WEILHEIM Neben Weilheims Bürgermeister Hermann Bauer hatten auch Jörg Novak, Pfarrer der evangelischen Kirche, Karin Rau in Vertretung des katholischen Pfarrers Hermann Ehrensperger sowie Dr. Hans-Thomas Kappler und Kurt Strähle von der Kirchenleitung der neuapostolischen Kirche des Bezirks Kirchheim den Weg ins neue Jugendzentrum gefunden.

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Das Engagement der an den Arbeiten beteiligten Jugendlichen hob Cornelia Greiner, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der neuapostolischen Jugendarbeit im Bezirk Kirchheim, in ihrer Eröffnungsrede hervor. Soziales Lernen und die Förderung sozialer Kompetenzen seien Ziele der neuapostolischen Jugendarbeit.

Der Jugendbeauftragte der neuapostolischen Kirche, Martin Reinke, stellte das Konzept des Jugendzentrums vor: Unter dem Motto "Play and talk" biete sich jungen Menschen nun die Möglichkeit für gemeinsame Veranstaltungen. Neben sportlichen Angeboten wie Tischtennis, Tischfußball, Billard und Dart stehen eine komplett ausgestattete Küche sowie Multimedia-Einrichtungen wie Beamer und Internet zur Verfügung. Das Zentrum ist jeden zweiten und vierten Samstag im Monat ab 14 Uhr für alle interessierten Jugendlichen geöffnet.

Außerhalb der Öffnungszeiten können die Räumlichkeiten für private Feste genutzt werden. Nach dem Gospel-Vortrag "Rock my Soul" des Kirchheimer Jugendchores gestand Weilheims Bürgermeister Hermann Bauer in seinem Grußwort, dass er sehr neugierig auf das neue Jugendzentrum gewesen sei und sich sehr freue, dass nun neben der evangelischen und katholischen Kirche auch die neuapostolische Kirche ihren jungen Mitgliedern eigene Räumlichkeiten zur Verfügung stelle.

Er sprach den jungen Frauen und Männern seinen Dank und seine Anerkennung für ihren Einsatz aus und bemerkte, dass sich Erlebnisse aus der Jugendzeit beim Menschen besonders einprägten.

Kirchenbezirksvorsteher Dr. Hans-Thomas Kappler zeichnete die Entstehungsgeschichte des Jugendzentrums nach und wünschte den Nutzern, die Stätte möge zu einer zweiten Heimat für die Jugendlichen werden. Das Jugendzentrum wird durch Spenden des Vereins der Freunde und Förderer der neuapostolischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk finanziert.

bg