Lokales

Ein Blick über den Tellerrand

Um einmal über den Tellerrand der Gemeinde und des Kreises hinauszusehen und um Eindrücke aus einem anderen Europäischen Land zu gewinnen, reiste die CDU-Gemeinderatsfraktion auf Initiative des Fraktionsvorsitzenden Kurt Moll nach Rom.

SCHLIERBACH Die Organisation und Programmgestaltung vor Ort in Rom lag bei Oberst Leicht, dem Militärattache an der Deutschen Botschaft in Rom, einem guten Freund des Fraktionsvorsitzenden aus gemeinsamer Zeit bei der Bundesluftwaffe.

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Vom Flughafen Fiumicino am Mittelmeer ging die Fahrt mit dem ÖPNV zum Bahnhof Termini im Herzen von Rom. Nach dem einchecken und dem Abendessen in einem typischen italienischen Ristorante, folgte ein Bummel durch das nächtliche Rom. Spanische Treppe, Trevi-Brunnen, Via del Corso, Piazza Montecitorio, Palazzo die Quirinale und Palazzo Barberini waren die Stationen.

Am nächsten Tag wurde Roms ÖPNV getestet, mit einem Euro kann man hier bis 75 Minuten kreuz und quer durch die Stadt fahren. Zu Fuß wurde die Kuppel des Petersdomes erklommen, von wo man einen grandiosen Blick auf Rom und die vatikanischen Gärten hat. Eine Besichtigung des Petersdomes und des Petersplatzes schloss sich an. Nächste Station war die Engelsburg. Dieses Mausoleum wurde von Kaiser Hadrian für sich und seine Nachkommen in den Jahren135 bis 129 vor Christus errichtet. Über die im Jahr 134 vor Christus erhaute Äliusbrücke wurde der Tieber überquert und man gelangte in den prunkvollsten Teil des früheren Rom.

Nach einem Bummel über die Piazza Navona, einem von großartigen Gebäuden und Kirchen gesäumten Platz , wo früher ein Stadion für Athletik-Wettkämpfe war, das 30 000 Zuschauern Platz bot, ging es weiter zum Pantheon. Dieses prunkvolle antike Monument hat bis heute die größte freitragende Kuppel der Welt. Nach einer Besichtigung der Kirche Santa Maria in Minerva und der Kirche des heiligen Karl und Ambrosius folgte ein Bummel über die Einkaufsmeile Roms, die Via del Corso, zum Platz des Volkes (Piazza del Popolo), wo die beiden Kirchen Santa Maria besichtigt und die berühmten Gemälde von Karawatscho bestaunt wurden.

Ein würdiger Abschluss des Tages war das Fischessen in einem sardischen Ristorante. Der Samstag galt dem antiken Rom. Im Circus Maximus, einer ehemaligen Rennbahn mit einer Länge von 600 und einer Breite von 200 Metern, welche 350 000 Zuschauern Platz bot, führte Oberst Leicht in die Geschichte Roms von der Gründung durch Romulus und Remus bis zur Zerstörung ein. Nach der Besichtigung des Monuments Viktor Emanuele II, des ersten Königs Italiens, der Kirche Santa Maria in Araceli und des Kerkers in dem Petrus und Paulus gefangengehalten wurden, erfolgte ein Rundgang durch das Forum Romanum und die Kaiserforen über die Via Sacra zum Kolosseum. Am Sonntag erlebte die Gruppe eine eindrucksvolle Heilige Messe, zelebriert von einem Bischof in der Kirche Sankt Johannes im Lateran. Eine Besichtigung der Reste der Caracalla-Thermen erbaut von Kaiser Caracalla bildeten den Abschluss der Romreise.

pm