Lokales

Eine Farce

Der Reservespielbetrieb hat in der derzeitigen Form keine Zukunft mehr in der Fußball-Kreisliga B.

REIMUND ELBE

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Die Zahlen, die die Staffelleiter Stefan Cserny und Rüdiger Zimmerle am Freitagabend im TG-Vereinsheim präsentierten, waren ernüchternd und sprechen für sich. Mit Hängen und Würgen wurden gerade mal etwas mehr als die Hälfte aller angesetzten Reservespiele in den B-Ligen ausgetragen. Und: Nicht einmal die Hälfte aller Clubs der Kreisligen B4 bis B6 hatte überhaupt Teams in der vergangenen Saison gemeldet.

Dies ist nicht nur eine "unbefriedigende Situation", wie es der Bezirksvorsitzende Karl Wieland am Freitagabend formulierte, sondern geradezu eine Farce. Nun muss der Fußball-Bezirk endlich zum Befreiungsschlag ansetzen und die Eingliederung der Reservemannschaften in den regulären Spielbetrieb der Kreisliga B fördern und forcieren. Der SV Nabern und der FC Unterensingen haben es am vergangenen Freitag beim Staffeltag im TG-Heim vorgemacht: Sie haben spontan ihre "Zweite" für die Punktrunde gemeldet. Eine respektable Entscheidung dieser Vereine und ein Fingerzeig für andere Bezirksfunktionäre wie auch Clubs wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen sollte.