Lokales

"Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen"

Im Henriettenstift, einer der traditionsreichsten Altenpflegeeinrichtungen nicht nur in Kirchheim, sondern auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus, ist momentan vieles in Bewegung.

KIRCHHEIM Nicht nur, dass für den lang ersehnten Ersatzneubau demnächst das Richtfest gefeiert wird, auch im Bereich der Leitung steht zum 1. Februar 2008 eine Veränderung im Haus in der Bismarckstraße an. Der langjährige Hausleiter Peter Hinneberg hatte das Henriettenstift zum Ende des vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch hin verlassen. Eine Nachfolgerin ist bereits gefunden. "Mit Petra Fehleisen konnten wir eine neue Hausleitung gewinnen, deren Arbeit wir bereits gut kennen und die unser volles Vertrauen genießt. Wir wünschen ihr einen guten Einstieg, auch wenn die kommenden Monate mit der Vorbereitung auf das neue Haus sicher aufregend werden", so Eva-Maria Armbruster, Fachliche Geschäftsführerin des Trägers Evangelische Altenheime in Baden-Württemberg.

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Petra Fehleisen ist gelernte Krankenschwester sowie Sozial- und Fachwirtin für Alten- und Krankenpflege. Berufserfahrung sammelte sie in den Kreiskliniken Reutlingen und der Diakonie-Sozialstation Lichtenstein, bevor sie danach zu den Evangelischen Altenheimen kam und dort seit einigen Jahren in weiteren Einrichtungen des Trägers beschäftigt ist. Die gebürtige Unterensingerin sieht ihrem neuen Engagement mit Spannung entgegen, sie freut sich insbesondere auf die Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Mitarbeiterschaft an ihrer neuen Arbeitsstätte.

Die Umsetzung des Wohngruppenkonzepts im Henriettenstift am neuen Standort sowie die Weiterentwicklung des vergrößerten Bereichs für demenziell erkrankte Menschen sieht sie als Herausforderung und Chance, ihre Stärken einzusetzen. "Mir liegt viel daran, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Bewohner und Mitarbeiter wohlfühlen. Im Haus ist mir ein vertrauensvoller Umgang miteinander sehr wichtig. Aber auch in der neuen Nachbarschaft am Hafenkäs möchte ich das Henriettenstift gut verankert wissen. Dazu gehört für mich eine enge Zusammenarbeit mit der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinde sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitern und dem Freundeskreis." Doch bevor es an den großen Umzug mit der Einrichtung geht, wird sie selbst einige Kisten schleppen müssen, denn sie verlegt ihren Wohnsitz näher an ihre neue Wirkungsstätte. Immer mit dabei und bestimmt auch im Henriettenstift demnächst ein gern gesehener Gast ist ihre Hündin Josie, die sich schon in Kusterdingen schnell zum Liebling der Bewohner entwickelt hatte.

pm