Lokales

Eines vieler Highlights:Rudi Altigs Besuch 2004

KIRCHHEIM Das Radrennen in der Teckstadt kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Gerne

Anzeige

PETER EIDEMÜLLER

erinnert man sich an den Sieg von Telekom-Profi Steffen Wesemann 2002 oder den Auftritt von Radlegende Rudi Altig vor zwei Jahren. Was waren weitere Höhepunkte in den vergangenen fünf Jahren?

2001Damals noch als Rennen für A-, B- und C-Amateure stattfindend, nehmen 164 Pedaleure den 70 Runden umfassenden Kurs unter die Räder. Das Rennen dominieren zwei B-Amateure des RC Herpersdorf (Bayern): Thomas Leitel gewinnt überraschend vor seinem Teamkollegen Holger Burth. Dritter wird Markus Bandura vom RV Badenia Linkenheim.

2002Das erste Rennen unter Neu-Organisator Johannes Dornhofer wartet mit einem Novum auf: Erstmals wird das Rennen nach Punkt-Kriterien anstatt unter Rundstreckencharakter ausgefahren. Geschätzte 8 000 Zuschauer bejubeln den Sieg von Steffen Wesemann (Team Telekom), der sich gegen Jürgen Kotulla (Team Merida Deutschland) und Patrick Billian (KJC Ravensburg) durchsetzt.

2003Kirchheim erlebt den vorerst letzten Auftritt der Fumic-Brüder (Team T-Mobile) beim Radrennen: Lado wird Vierter, Manuel Siebter. Ein gewisser Stefan Schumacher, im Vorfeld aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Team Telekom zum Favoriten erkoren, belegt einen enttäuschenden 26. Platz. Mit Schumachers Teamkollege Kai Hundertmarck gewinnt ein echter Routinier das Hauptrennen: Der Sieger zählt bereits 34 Lenze.

2004Das Highlight beim Jubiläumsrennen (20. Auflage) setzt ein Ex-Radler: Zweiradlegende Rudi Altig stiehlt als Stargast am Mikrofon den Pedaleuren die Schau. Nach 53 Runden und knapp 90 Kilometern jubelt der für das Team Königpilsener fahrende Stefan Parinussa, der Michael Haas (Team Optik Nosch) und Andreas Beikirch (Team Sparkasse) auf die Plätze verweist.

2005Die bislang hochklassigste Auflage des Kirchheimer Klassikers gewinnt der für das Team Shimano startende Stefan Schumacher, der vergeblich auf ein Duell mit Co-Favorit Sven Krauß wartet: Der Gerolsteiner-Profi handelt sich bereits in der ersten Runde einen Platten ein, kann nur noch hinterherfahren. Veranstalter RKV und Organisator Johannes Dornhofer frohlocken: An die 15 000 Zuschauer sollen dem Spektakel beigewohnt haben.