Lokales

Einigung bei Scheufelen

LENNINGEN Geschäftsleitung und Betriebsrat der Lenninger Papierfabrik Scheufelen haben sich im Streit um das 13. Monatsgehalt geeinigt. Das Unternehmen hatte lediglich 25 Prozent des 13. Gehalts ausbezahlt und damit für erhebliche Unruhe unter den knapp 800 Mitarbeitern gesorgt. Der Betriebsrat gab eine unabhängige Betriebsprüfung in Auftrag und forderte die Auszahlung der restlichen 75 Prozent.

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Gestern konnten die Verhandlungen nun zu einem gütlichen Abschluss geführt werden. "Geschäftsleitung und Betriebsrat haben in einer Vereinbarung über die Maßnahmen zur Auszahlung des 13. Monatseinkommens für das Jahr 2005 und die weiteren Schritte zur Restrukturierung die Grundlage für eine abgesicherte erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens gelegt", heißt es in der offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens. Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart. Zu erfahren war nur, dass es eine über mehrere Monate gestreckte vollständige Auszahlung des 13. Monatsgehalts geben wird. Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie und der zuständige Arbeitgeberverband stimmten der Vereinbarung, die sich im Rahmen der gültigen Tarifverträge bewegt, ebenfalls zu.

Bei einer Betriebsversammlung Ende Januar informiert die Geschäftsleitung die Belegschaft und stellt weitere Details der vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen vor.

ho