Lokales

Einmal durchs Kanalsystem

Eigenkontrollverordnung vor zweiter Runde

„Wir sind einmal durch“, meldete Geschäftskreisleiter Martin Zimmert nicht ohne Stolz: Im Jahr 2012 wird die Stadt Kirchheim alle Kanäle saniert und instand gesetzt haben, ganz so, wie‘s die Eigenkontrollverordnung vorschreibt.

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Irene Strifler

Kirchheim. Der Abschluss der einmaligen Sanierung bedeutet aber nicht etwa das Ende der Kanalarbeiten. Vielmehr startet 2013 die zweite Runde.

„Umweltschutz ist teuer“ kommentierte Kirchheims Bürgermeister Günter Riemer in der TA-Sitzung die Verpflichtung der Stadt, sich ständig auf der Suche nach Undichtigkeiten um das Kanalsystem zu kümmern. Im Jahr 1989 hatte die Eigenkontrollverordnung die Kommunen zu dieser Daueraufgabe erstmals aufgefordert, nach 23 Jahren ist man in Kirchheim einmal durch.

Vor allem in Ötlingen wird im laufenden Jahr nochmals kräftig investiert. Insgesamt 400 Schadstellen wurden im Einzugsgebiet des Regenüberlaufbeckens in Ötlingen Süd-Ost ausgemacht. Die Kosten für ihre Sanierung belaufen sich auf etwa 335 000 Euro. Hinzu kommen einige unvermeidliche Aufgrabungen, die wiederum mit 90 000 Euro zu Buche schlagen und an zehn Stellen der Austausch ganzer „Haltungen“, wie die einzelnen Kanalabschnitte im Fachjargon heißen. Das macht noch mal 150 000 Euro. Außerdem sind Inlinersanierungen in der Esslinger Steige vorgesehen, die mit 110 000 Euro zu Buche schlagen.

Neustart im Jahr 2013 ist dann wieder in Lindorf.