Lokales

Einsatzkräfte sind gewappnet

Wenn am kommenden Wochenende die Ortsumgehung Beuren offiziell eingeweiht wird, sind auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Beuren und den Nachbargemeinden auf die neue Verkehrsführung vorbereitet.

BEUREN Bei einer Übung überprüften am Samstag die Floriansjünger die Einsatzplanung für mögliche Ernstfälle in der 399 Meter langen neuen Untertunnelung der Gemeinde Beuren.

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Gegen 17 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Beuren zu einem angenommenen Verkehrsunfall in der Tunnelröhre aus. Simuliert wurde der Zusammenprall mehrerer Fahrzeuge im Tunnel.

Durch den Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte wurden die Fahrzeuginsassen befreit und zur Erstversorgung aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die Feuerwehrangehörigen rückten, wie es der Alarmplan vorsah, vom westlichen und vom östlichen Tunneleingang zu den Verunglückten vor.

Zweites Übungsszenario war ein Fahrzeugbrand im Tunnel, zu dem die Feuerwehr Beuren vom westlichen Tunneleingang und die Feuerwehr Owen von der östlichen Tunneleinfahrt zur Einsatzstelle anrückten.

Zur angenommenen Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr Schaum ein.

Mit dem Verlauf beider Übungsabschnitte zeigte sich der Kommandant der Feuerwehr Beuren, Georg Schnerring, sehr zufrieden. Gemäß dem Alarmplan für den Tunnelabschnitt Beuren rücken für einen Fahrzeugbrand die Feuerwehren Beuren und Owen aus, in der zweiten Alarmstufe zusätzlich die Wehren aus Neuffen und aus Nürtingen.

Für die Einsätze zur technischen Hilfeleistung werden die Feuerwehr Beuren und die Feuerwehr Nürtingen alarmiert. Damit kommen in allen möglichen Ernstfällen die notwendigen Einsatzkräfte und Geräte planmäßig zum Einsatz.

Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich sprach den Übungsteilnehmern Dank und Anerkennung aus. Durch bauliche Maßnahmen konnte ein hoher Sicherheitsstandard erreicht werden.

Notausstieg, Brandmeldeanlage und Löschwassereinspeisungen, Rückhaltesysteme für ausgelaufene Flüssigkeiten sowie Warnanlagen bieten den Verkehrsteilnehmern bei Unfällen und Bränden in der neuen Beurener Tunnelröhre einen guten Schutz.

Die Erkenntnisse eines Brandversuchs in dem unterirdischen Bauwerk, der in der vergangenen Woche stattgefunden hat, haben die Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen bestätigt, so Kreisbrandmeister Dittrich.

pm